liga3-online.de
·20. April 2026
"Schon auf Augenhöhe begegnet": Trotz Krise bleibt FCI positiv

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·20. April 2026

Der FC Ingolstadt schmiert ab! In neun Spielen gab es nur noch vier Punkte für die Mannschaft von Sabrina Wittmann – und zudem hagelte es nun fünf Niederlagen in Folge – Negativrekord in der 3. Liga. Nach dem 0:1 gegen den VfL Osnabrück zeigte sich die Cheftrainerin optimistisch, denn die Schanzer seien dem Tabellenführer auf Augenhöhe begegnet. Doch wo ist die Form aus dem Frühjahr hin?
Es gab eine Phase in dieser Saison, da war der FC Ingolstadt das zweitbeste Team der Liga. Zwischen dem 16. und 25. Spieltag holte die Wittmann-Elf satte 19 Punkte aus zehn Partien – nur der SV Wehen Wiesbaden war in diesem Zeitraum stärker. Doch das Momentum ist nicht nur weg, es hat sich ins komplette Gegenteil gewandelt. Seit dem 26. Spieltag holten die Schanzer nur noch vier Punkte, was Platz 19 in der Formtabelle bedeutet. Lediglich Aue, das dem Abstieg nahe ist, war schlechter. Dabei war die 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück in den Augen der Cheftrainerin unnötig.
"In Summe hätte ich mir aufgrund der engagierten Leistung, aber auch von der Mentalität her, gerne einen Punkt gewünscht", fasste die 34-Jährige nach dem Auftritt ihrer Mannschaft zusammen. "Vor allem, wenn man dann sieht, wie wir das Gegentor bekommen. Das hat mich ein bisschen an das Hinspiel erinnert, und deswegen tut es im Moment auch sehr weh." Ein 0:1 gegen Osnabrück? Das gab es tatsächlich schon in der Hinrunde. Und damals wie heute war es Ismail Badjie, der in der Schlussphase den Siegtreffer für die Lila-Weißen markierte.
Tatsache ist, dass der FC Ingolstadt in der Ergebniskrise steckt. Fünf Niederlagen am Stück, darunter ein deutliches 1:4 in Essen. "Es ist natürlich immer wieder so, dass man ein bisschen Zeit braucht, um sich zu erholen, wenn man gegen Widerstände ankämpft", erklärte Wittmann, dass das Momentum aktuell nicht auf Seiten der Schanzer zu finden ist. "Unter der Woche versuchen wir uns, wieder aufzurichten. Das haben wir letzte Woche wirklich sehr beeindruckend geschafft." Doch das Ergebnis ist gleichbleibend – und der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz ist auf acht Punkte geschmolzen.
Eine Situation, die vier Spieltage vor Schluss wohl nicht mehr bedrohlich werden dürfte, aber dennoch bedenklich ist. Wittmann verteidigte ihr Team. "Ich habe heute keine Mannschaft gesehen, die maximal unterlegen war. Wir sind unserem Gegner schon auf Augenhöhe begegnet und das darf, glaube ich, auch Mut machen", fand die 34-Jährige. Die Krux der Schanzer liegt derzeit in der Offensive, denn in den vergangenen neun Partien schaffte der FCI nur acht Tore – die schwächste Bilanz aller Drittligisten in diesem Zeitraum. So muss sich Ingolstadt durchaus Sorgen machen. Vielleicht nicht aktuell, aber zumindest perspektivisch. Gelingt nun beim Auswärtsspiel in Hoffenheim am kommenden Samstag die Wende?









































