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Jule Stolpe·18. Januar 2026
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Jule Stolpe·18. Januar 2026
Bundesligatrainern, die nicht mehr ganz so fest im Sattel sitzen, können wir spätestens seit heute einen Rat mitgeben: Nicht nach Bremen fahren. Oder Werder im eigenen Stadion empfangen. Denn was dann passiert, ist abzusehen.
Spaß beiseite – so einfach geht’s natürlich nicht. Aber in dieser Saison ist schon ein Trend zu erkennen, und ehe man sich versieht, ist der nächste Trainer nach einem Spiel gegen Werder Bremen seinen Job los.
Dabei muss Bremen nicht mal immer gewinnen. Das zeigt das jüngste Beispiel: Auch ein später Punktgewinn in Bremen am Freitag rettete Dino Toppmöller seinen Job als Coach in der Mainmetropole nicht.
Heute machte Frankfurt die Trennung von ihm offiziell und besiegelt damit auch den Ruf der Bremer als das Team, das ziemlich oft die letzte Mannschaft ist, mit der der Trainer des Gegners es in seinem Amt zu tun hat.
Das war in dieser Saison nämlich schon vor Toppmöller drei Mal der Fall.
📸 Alex Grimm - 2026 Getty Images
Schon am zweiten Spieltag flog Erik ten Hag nach einem 3:3-Unentschieden in Bremen hochkant aus seinem Chefsessel bei Bayer Leverkusen.
Nur ein Spieltag später überrollte Werder Mönchengladbach auswärts mit 4:0 – anschließend war Gerardo Seoane nicht länger Trainer der Fohlenelf.
2:1 gewann Werder am zehnten Spieltag zuhause gegen den VfL Wolfsburg, besiegelte damit die nächste Pleite der Niederlagenserie und das Aus von Paul Simonis, der nur rund vier Monate Wölfe-Coach war.
Zum Auftakt in die Rückrunde musste also der nächste Trainer nach einem Punktverlust gegen die Bremer seine Sachen packen.
Wir sind gespannt, ob der Trainerschreck aus dem Norden im Laufe der Rückrunde eventuell sogar noch mal zuschlagen wird.
📸 Stuart Franklin - 2026 Getty Images
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