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·8. März 2026
„Schon lange aufgegeben“: Guardiola-Kritik an Terminplanung

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·8. März 2026

Im Profifußball gibt es immer wieder Beschwerden über die Terminplanung. Für die Spieler ist die Belastung extrem hoch, gerade durch neu eingeführte Wettbewerbe wie die Klub-WM.
Nun hat auch Pep Guardiola Kritik geäußert. Und das nicht zum ersten Mal. Der Trainer von Manchester City ist seit jeher nicht zufrieden mit der Ansetzung von einigen Partien.
Grund für Guardiolas Ärger war die Ansetzung von Manchester Citys Spiel in der fünften FA-Cup-Runde gegen Newcastle United. Während der FC Liverpool bereits am Freitagabend gegen die Wolverhampton Wanderers (3:1) spielen durfte, wurde Citys Match auf Samstag 21 Uhr terminiert.
Dadurch bliebe seiner Mannschaft zu wenig Zeit, um sich für das wichtige Spiel in der Champions League gegen Real Madrid am kommenden Mittwoch zu regenerieren, argumentiert Guardiola, der dem englischen Verband vorwirft, nationale Pokalwettbewerbe gegenüber internationalen Wettbewerben höher zu werten.

Foto: Getty Images
„Hier ist es für die englischen Mannschaften wichtiger, was im Carabao Cup passiert ist, als wie man in der Champions League abschneidet. Das war von Anfang an so. Es ist also keine Überraschung“, sagte der Spanier auf einer Pressekonferenz vor der Partie. „Ich schenke dem keine große Beachtung. Ich habe schon vor langer Zeit aufgegeben. Als wir das Triple gewonnen haben, war es genau dasselbe.“
Eine direkte Beschwerde kam für ihn aber nicht in Frage. „Ich werde nicht anrufen, auch wenn ich weiß, dass viele meiner Kollegen das in den letzten zehn Jahren hier getan haben. Ich verlange nichts. Wenn wir um 20 Uhr spielen, spielen wir um 20 Uhr. Wenn wir abends spielen, können wir am Samstag reisen. Das ist der Vorteil. Der Nachteil ist, dass die Erholungszeit für Madrid kürzer ist“, so Guardiola.









































