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·26. Januar 2026

Schröders Premieren-Transfers bei Borussia im ersten Leistungscheck!

Artikelbild:Schröders Premieren-Transfers bei Borussia im ersten Leistungscheck!

Takai und Sarco: So liefen die ersten Minuten von Borussias Winterneuzugängen

Im Januar konnte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder zwei Neuzugänge begrüßen. Anfang des Monats kam der Japaner Kota Takai per Leihe von Tottenham, und am 21.01. wurde die Leihe von Alejo Sarco bekanntgegeben. Beide Neuzugänge konnten bereits ihr Debüt feiern und haben erste Eindrücke hinterlassen.

Kota Takai: Aufsteigende Tendenz beim Japaner

Der 1,92 m große Innenverteidiger konnte in der Hinrunde kein Pflichtspiel für seinen Stammklub Tottenham Hotspur absolvieren. Dies lag unter anderem daran, dass Takai mit einer Fußverletzung zu kämpfen hatte. Somit reiste der Japaner ohne viel Spielpraxis an den Niederrhein.Nachdem er im Trainingslager in der Türkei bereits einige positive Akzente setzen konnte, feierte er beim Heimspiel gegen den FC Augsburg sein Bundesliga-Debüt. 18 Minuten vor Ende der Partie kam er für Philipp Sander aufs Feld. Großartig auf sich aufmerksam machen konnte Takai jedoch an diesem Tag nicht mehr. Von vier Zweikämpfen gewann die Leihgabe lediglich einen.Dies hielt Trainer Eugen Polanski jedoch nicht davon ab, ihn in der Englischen Woche für 45 Minuten ranzulassen. Beim Gastspiel in Sinsheim, das die Borussia mit 1:5 verlor, war Takai einer der wenigen Lichtblicke. Der Innenverteidiger gewann alle seine Bodenzweikämpfe und klärte den Ball zweimal, bevor es für Keeper Moritz Nicolas brenzlig werden konnte.Bei der darauffolgenden Partie in Hamburg war Kota Takai abermals Joker. Diesmal blieb seine Einsatzzeit mit 12 Minuten so gering wie nie. Seine statistische Bewertung bei sofascore.com war mit 7,1 allerdings seine bis dato beste. Takai und seine Abwehrkollegen verhinderten in der Schlussphase eine weitere Auswärtsniederlage.Eine wirkliche Meinung konnte man sich nach drei Einwechslungen jedoch noch nicht machen. Allerdings zeigte die Tendenz nach den ersten Spielen nach oben. Als kurz vor dem Spiel gegen Stuttgart bekannt wurde, dass Innenverteidiger Kevin Diks ausfallen wird, dürften viele mit einem Startelfeinsatz von Takai gerechnet haben. So kam es, dass sich Eugen Polanski am Sonntag für den Japaner entschied.Im heimischen Borussia-Park konnte der japanische Nationalspieler sein Startelfdebüt feiern. Das Heimspiel gegen den VfB ging verdient mit 0:3 verloren. Unter dem Strich war es ein gebrauchter Tag für die Mannschaft. Winterneuzugang Kota Takai darf mit sich selbst aber durchaus zufrieden sein. Ihn traf keine Schuld an den drei Gegentreffern, und durch seine Blocks, sein Zweikampfverhalten und seine Balleroberungen sorgte er dafür, dass die Schwaben am Ende nicht noch deutlicher gewinnen konnten.Takai war am Sonntagnachmittag der vermeintlich beste Feldspieler. Das unterstreicht seine statistische Bewertung, die im Vergleich zu allen anderen Borussen in der Startelf deutlich besser war. Wenn er in den kommenden Spielen an diese Leistung anknüpfen kann, empfiehlt sich der Verteidiger sicherlich für den WM-Kader der japanischen Nationalmannschaft.


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Alejo Sarco: Kurzes Debüt unter schwierigen Umständen

Neben Kota Takai lotste Rouven Schröder auch Alejo Sarco nach Mönchengladbach. Der gebürtige Argentinier kommt per Leihe aus Leverkusen. Für die Werkself absolvierte der 20-Jährige drei Jokereinsätze.„Alejo ist ein talentierter, robuster und schneller Angreifer mit gutem Torriecher, der die direkten Duelle sucht und einen starken linken Fuß besitzt. Durch seine Leihe haben wir zusätzliche Möglichkeiten, torgefährlich und damit erfolgreich zu sein“, sagte Borussias Sportchef Rouven Schröder nach der Verkündigung des Transfers.Nachdem Sarco erstmals am Mittwoch mit dem Team trainierte, war unklar, ob der Angreifer am Wochenende im Spieltagskader stehen würde. Jedoch hing am Sonntag das Trikot mit der Rückennummer acht in der Kabine, und der Neuzugang durfte beim Aufwärmen erstmals Luft im Borussia-Park schnuppern.Bedingt durch den Spielverlauf wechselte Polanski verhältnismäßig früh, nachdem Borussia nach 65 Minuten mit 0:1 zurücklag. So brachte er die Talente Wael Mohya und Neuzugang Alejo Sarco aufs Feld. Nicht mal fünf Minuten nach Sarcos Einwechslung fiel das 0:2, kurz darauf folgte ebenso das 0:3. Die Zeitpunkte hätten für die Einwechselspieler kaum ungünstiger kommen können.Die Borussia hatte am Sonntag keinen Zug zum Tor, und so wurde Angreifer Sarco kaum in Szene gesetzt. Der Argentinier kam zu einem Schuss und hatte insgesamt nur wenige Aktionen. Positiv zu erwähnen ist sicherlich, dass er nach so kurzer Zeit bereits 25 Minuten lang das Trikot mit der Raute tragen konnte.Wie er sich beim VfL entwickelt, bleibt abzuwarten.

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🖊 Autor: Fohlenbotschaft

📷 Photo by Selim Sudheimer/Getty Images

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