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·14. Januar 2026

Schwarzer Eintracht-Abend: Krösche mit deutlicher Kritik und Toppmöller-Statement

Artikelbild:Schwarzer Eintracht-Abend: Krösche mit deutlicher Kritik und Toppmöller-Statement

Platz sieben ist nach der Hinrunde das höchste der Gefühle für die Frankfurter Eintracht. Am heutigen Mittwochabend könnte die SGE vom SC Freiburg sogar noch auf Platz acht verdrängt werden. Nach dem schlechten Start ins neue Jahr herrscht am Main ordentlich Frust!

In der Vorsaison hatte die Eintracht noch sieben Punkte mehr auf dem Konto und schloss die erste Saisonhälfte auf Rang drei ab. Ein Jahr später ärgern sich die Verantwortlichen vor allem über die desolate Defensive. Schon zum Jahresauftakt kassierte die SGE drei Gegentore gegen den BVB. Auch in Stuttgart klingelte es wieder dreimal im Eintracht-Kasten. Es waren die Gegentore Nummer 34, 35 und 36 in der laufenden Saison. Im Schnitt kassierten die Frankfurter in der Hinrunde demnach 2,1 Gegentreffer pro Spiel.


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"Nach dem 1:1 haben wir völlig die Struktur verloren und waren vogelwild", monierte Markus Krösche nach der 2:3-Pleite gegen den VfB.Der Sportvorstand führte aus: "Wir lassen die Torchancen zu einfach zu. Wenn du keinen Druck auf den Ball hast - das lernst du grundsätzlich auch in der C-Jugend -, dann heißt das, erst mal die Tiefe zu sichern. Das haben wir in den Situationen nicht getan, da sind wir zu großes Risiko gegangen, auf einer Höhe zu stehen."

"Ja" - Krösche betont Vertrauen in Toppmöller

Der Auftritt in Stuttgart sei "ein Spiegelbild der Hinrunde" gewesen. "Wir müssen schauen, dass wir eine gewisse Kompaktheit hinbekommen, gegen den Ball als Mannschaft viel besser agieren und gewisse Prinzipien auch einfach einhalten", so Krösche weiter.

Zwangsläufig kommt bei diesen Aussagen und den Darbietungen der Mannschaft auch die Frage nach dem Trainer auf. Krösche will eine Toppmöller-Diskussion aber vorerst weiter nicht zulassen. Ein einfaches "Ja" entgegnete er auf entsprechende Nachfrage. Vielmehr sei die einzige Lösung "zu trainieren" und "zu arbeiten".

Neue Torwart-Diskussion nach Kaua-Santos-Patzer

Und auch auf eine erneute Torwart-Diskussion scheint Krösche keine Lust zu haben. Zum Jahreswechsel rückte Kaua Santos erneut für Michael Zetterer zwischen die Pfosten. Der Brasilianer verschuldete in Stuttgart den 1:1-Ausgleich und zeigte auch vor dem 1:2 eine merkwürdige Faustabwehr. In Hälfte zwei zeigte Kaua Santos dann allerdings einige starke Paraden und verhinderte so noch mehr Gegentreffer."Wir wollen einen offensiven Torwart. In der zweiten Hälfte hat er es sehr, sehr gut gemacht und seine Stärken gezeigt. Das war eine gute Reaktion", meinte Krösche.Es ist anzunehmen, dass Kaua Santos demnach auch weiterhin die Nummer eins bleibt. Patzt der Brasilianer in den kommenden Spielen, dürfte die Torwart-Frage in Frankfurt aber neu aufbranden.

Große Sorge um Ebnoutalib

Zu allem Überfluss kam derweil in Stuttgart noch die Verletzung von Younes Ebnoutalib hinzu. Der Winter-Neuzugang musste schon nach 20 Minuten ausgewechselt werden. Eine schwere Knieverletzung ist zu befürchten. Eine Diagnose wird aber erst nach einer MRT-Untersuchung erwartet."Bei Younes sieht es nicht ganz so gut aus. Er wird morgen zum MRT gehen, dann wissen wir genau, was die Thematik ist", meinte Toppmöller auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

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