WolfsBlog
·8. März 2026
Schwarzes Wochenende wird noch schwärzer: Wolfsburgs Konkurrenz punktet

In partnership with
Yahoo sportsWolfsBlog
·8. März 2026

Beim VfL Wolfsburg hat sich die Lage im Abstiegskampf weiter verschärft. Am Sonntagmorgen bestätigte der Klub zwar offiziell die Freistellung von Trainer Daniel Bauer und Geschäftsführer Peter Christiansen, doch auch sportlich lief der Spieltag aus Wolfsburger Sicht denkbar schlecht. Die Ergebnisse der Konkurrenz machten das ohnehin schwierige Wochenende endgültig zu einem rabenschwarzen.
Den Anfang machte der FC St. Pauli. Die Hamburger erkämpften sich zu Hause ein 0:0 gegen Eintracht Frankfurt. Auch wenn es kein Sieg war, brachte der Punktgewinn St. Pauli im Tabellenkeller weiter nach vorne. Mit nun 24 Punkten kletterten die Kiezkicker auf den Relegationsplatz 16 und bauten ihren Vorsprung auf den VfL Wolfsburg damit weiter aus.
Noch bitterer aus Wolfsburger Sicht verlief der Abend in der Hauptstadt. Werder Bremen setzte sich auswärts deutlich mit 4:1 beim 1. FC Union Berlin durch. Union spielte dabei lange in Unterzahl, nachdem ein Berliner Spieler früh die Rote Karte gesehen hatte. Bremen nutzte diese Überzahl konsequent aus und fuhr einen überzeugenden Auswärtssieg ein. Mit nun 25 Punkten haben sich die Bremer vorerst deutlich aus der unmittelbaren Abstiegszone entfernt.
Für den VfL Wolfsburg bedeutet das eine weitere Verschlechterung der Ausgangslage. Die Niedersachsen bleiben mit 20 Punkten auf Tabellenplatz 17 stehen und haben nun gleich mehrere Teams vor sich.
Der Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng der Kampf um den Klassenerhalt geworden ist. Auf Rang 14 liegt der 1. FC Köln mit 24 Punkten, gefolgt vom 1. FSV Mainz 05 (Platz 15) und dem FC St. Pauli (Platz 16), die ebenfalls jeweils 24 Zähler auf dem Konto haben. Direkt darüber rangieren Bremen und Borussia Mönchengladbach mit jeweils 25 Punkten.
Der Abstand zu mehreren Konkurrenten ist damit innerhalb eines Spieltags gewachsen.
Während Wolfsburg sportlich immer weiter unter Druck gerät, hat der VfL Wolfsburg am Sonntagnachmittag die Verpflichtung von Dieter Hecking als neuem Trainer offiziell bekannt gegeben.
Der ehemalige Wolfsburger Pokal-Held steht vor einer enormen Aufgabe. In den verbleibenden Spielen muss der VfL nicht nur selbst wieder punkten, sondern auch darauf hoffen, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller Punkte liegen lässt.
Nach der Heimniederlage gegen den Hamburger SV und den Ergebnissen der Konkurrenz ist klar: Dieses Wochenende hat die Situation für den VfL Wolfsburg deutlich verschärft. Die Mannschaft steht weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz, während mehrere Konkurrenten Boden gutgemacht haben. Der Druck im Abstiegskampf wächst damit von Spieltag zu Spieltag. Nächstes Wochenende geht es auswärts zu 1899 Hoffenheim. In der Woche darauf kommt es in der Volkswagen Arena zum Abstiegsknaller gegen Werder Bremen.









































