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·9. September 2026

„Schwer respektlos“: Tedesco nach Schiri-Ausraster gesperrt

Artikelbild:„Schwer respektlos“: Tedesco nach Schiri-Ausraster gesperrt

Domenico Tedesco erlebt beim FC Bologna einen Fehlstart. Nach einem Ausraster gegen den Schiedsrichter wird der frühere Bundesliga-Trainer nun gesperrt.

Domenico Tedesco erlebt beim FC Bologna einen schwierigen Start. Nach drei sieglosen Partien muss der 40-Jährige nun auch noch für zwei Spiele auf der Tribüne Platz nehmen. Das italienische Sportgericht sperrte den früheren Schalke- und Leipzig-Trainer nach seinem Platzverweis beim 2:2 gegen Sassuolo Calcio für zwei Spiele. Zusätzlich wird eine Geldstrafe von 5.000 Euro fällig.


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Zwei Spiele Sperre für Domenico Tedesco

Tedesco hatte sich in der Nachspielzeit vehement über eine Entscheidung von Schiedsrichter Marco Di Bello beschwert. Nach einem nicht geahndeten Foul im Mittelfeld gestikulierte der frühere Bundesliga-Coach an der Seitenlinie und sah wenig später die Rote Karte. Damit war der Ärger offenbar nicht beendet: Nach Angaben des Sportgerichts setzte Tedesco sein Verhalten nach Spielende in den Kabinen fort. Vorgeworfen werden ihm „schwer respektlose“ Äußerungen gegenüber dem Unparteiischen.

Damit fehlt Tedesco seinem Team sowohl beim Auswärtsspiel in Neapel am 13. September als auch sechs Tage später gegen den FC Turin. Erst danach kann er wieder an die Seitenlinie zurückkehren.

Auch sportlich verliefen die ersten Wochen in Bologna enttäuschend. Nach zwei 0:1-Niederlagen gegen Lazio Rom und Atalanta Bergamo holte der Klub gegen Sassuolo immerhin den ersten Punkt. Der späte Ausgleich zum 2:2 fiel erst in der Nachspielzeit.

Tedesco übt nach Bologna-Remis Selbstkritik

Nach der Partie zeigte sich Tedesco selbstkritisch: „Ehrlich gesagt, hätten wir heute nicht mehr verdient gehabt, nach zwei Spielen, in denen wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind.“ Zugleich forderte er Verbesserungen im Offensiv- und Defensivspiel.

Konsequenzen hat der Vorfall außerdem für Klubpräsident Joey Saputo. Er soll den Schiedsrichter ebenfalls verbal angegangen haben und darf deshalb bis zum 30. September keine fußballbezogenen Tätigkeiten ausüben.

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