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·3. März 2026
Schwerer Vorwurf: Rüdiger "wollte mir das Gesicht einschlagen"

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Getafes Diego Rico wirft Antonio Rüdiger vor, ihn im Liga-Derby absichtlich mit dem Knie am Kopf getroffen zu haben. Ein Ex-Schiedsrichter fordert Platzverweis.
Schwerer Vorwurf gegen Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger: Der Verteidiger von Real Madrid soll seinen Gegenspieler Diego Rico absichtlich mit dem Knie am Kopf getroffen haben. Das behauptet zumindest der Profi des FC Getafe nach einer Szene im Liga-Derby am Montagabend, in dem sich der Außenseiter überraschend bei den Königlichen durchgesetzt hatte (1:0).
Rüdiger habe versucht, "mir das Gesicht einzuschlagen", sagte Rico und betonte im spanischen Radiosender Cadena Cope: "Ich glaube, in solchen Situationen, bei diesem aggressiven Verhalten, ist es offensichtlich, dass er mich absichtlich angreift."
Im Vorfeld der Szene habe Rüdiger bereits auf ihn eingeredet. "Dann, gleich im nächsten Spielzug, kam der Ball zu mir, und man konnte sehen, wie er seinen Mitspieler praktisch aus dem Weg räumte, um mir das Gesicht einzuschlagen."
Rico konnte nach dem Vorfall weiterspielen - aus seiner Sicht pures Glück. "Wenn er mich falsch erwischt hätte, wäre ich da einfach liegen geblieben, platt auf dem Spielfeld." Hätte er ein ähnliches Foul begangen, wäre er "für zehn Spiele gesperrt" worden, behauptete der Linksverteidiger.
Die Szene blieb für Rüdiger, der am Dienstag seinen 33. Geburtstag feierte, ohne Folgen. Der ehemalige Schiedsrichter Alfonso Pérez Burrull sagte dazu bei Radio Marca: "Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden sollen, denn meiner Ansicht nach hätte Rüdiger vom Platz gestellt werden müssen."
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