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·9. Juni 2026

„Seifenoper der 150 Millionen“: Real-Insider ordnet Olise-Gerüchte ein

Artikelbild:„Seifenoper der 150 Millionen“: Real-Insider ordnet Olise-Gerüchte ein

Die Spekulationen um Michael Olise und Real Madrid nehmen weiter Fahrt auf. Nach den jüngsten Aussagen von Florentino Pérez wird in Spanien intensiv über einen möglichen Vorstoß der Königlichen diskutiert. Während die Gerüchteküche brodelt, sehen die Verantwortlichen des FC Bayern derzeit keinen Anlass zur Sorge.

Michael Olise gehört nach seiner überragenden Saison beim FC Bayern zu den begehrtesten Spielern Europas. Entsprechend groß ist das Interesse zahlreicher Topklubs. Besonders hartnäckig halten sich aktuell die Gerüchte um Real Madrid.


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Auslöser war eine Ankündigung von Präsident Florentino Pérez im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs. Der Real-Boss hatte öffentlich erklärt, dass die Königlichen in Kürze ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für einen Topspieler abgeben würden. Einen Namen nannte er dabei nicht.

In Spanien wird jedoch seit Tagen spekuliert, dass es sich dabei um Michael Olise handeln könnte.

Die Sportzeitung Marca sprach bereits von einer „Seifenoper der 150 Millionen“, während die AS die „galaktische Operation“ für eröffnet erklärte.

Real sucht einen Rechtsaußen

Miguel Gutierrez, Real-Madrid-Experte und Insider, hält die Spekulationen zumindest für nachvollziehbar. „Eines ist sicher: Real Madrid sucht einen Rechtsaußen für die neue Saison. Michael Olise ist einer – und deswegen sind auch die ganzen Spekulationen da“, erklärte Gutierrez bei SPORT1.

Gleichzeitig betonte er jedoch, dass die Verantwortlichen in Madrid den Namen des Bayern-Stars bislang nie offiziell genannt hätten.

Dennoch passt das Profil des Franzosen perfekt in das Anforderungsprofil der Königlichen. Nach 22 Toren und 31 Vorlagen in 52 Pflichtspielen für den FC Bayern zählt Olise mittlerweile zu den absoluten Topspielern auf seiner Position.

Dass er sich aktuell in herausragender Form befindet, zeigte der 24-Jährige erst am Montagabend bei Frankreichs WM-Generalprobe gegen Nordirland. Beim 3:1-Erfolg erzielte der Offensivspieler alle drei Treffer seiner Mannschaft und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen vor der Weltmeisterschaft.

Bayern schließt einen Verkauf kategorisch aus

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Foto: Getty Images

Trotz aller Spekulationen bleibt die Haltung des FC Bayern unverändert.

Nach Informationen von SPORT1 kommt ein Verkauf von Olise in diesem Sommer nicht infrage. Selbst ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro würde daran nichts ändern.

Präsident Herbert Hainer hatte zuletzt bereits deutliche Worte in Richtung Madrid gefunden. „Michael Olise ist Spieler beim FC Bayern München und steht bei uns unter langfristigem Vertrag. Wir sind kein Verein, der Spieler verkauft. Falls Florentino Pérez uns ein Angebot unterbreiten möchte, kann er sich die Mühe sparen“, erklärte Hainer.

Auch Uli Hoeneß machte zuletzt deutlich, dass Olise unverkäuflich sei. Selbst Summen jenseits der 200-Millionen-Euro-Marke würden die Bayern nicht zum Umdenken bewegen.

Lothar Matthäus unterstützt diesen Kurs. „Der FC Bayern war nie jemand, der nur auf das Geldkonto geschaut hat. Es geht hier um sportlichen Wert und Unterhaltungswert. Michael Olise unterhält uns vom Allerfeinsten. Seine Art, Fußball zu spielen, ist etwas, wofür man ins Stadion geht“, betonte der Rekordnationalspieler.

Bayern erinnert sich an Ribéry

Dass die Münchner auch bei großem Druck aus Madrid standhaft bleiben können, hat die Vergangenheit bereits gezeigt.

Real-Insider Gutierrez erinnerte an den Fall Franck Ribéry. Der Franzose liebäugelte 2009 offen mit einem Wechsel zu den Königlichen, doch die Bayern verweigerten die Freigabe konsequent. „Vor ein paar Jahren wollte Real Madrid Franck Ribéry verpflichten. Den hat Bayern aber nicht abgegeben. Einen Spieler um jeden Preis zu bekommen, das schafft Real auch nicht immer“, erklärte Gutierrez.

Die Ausgangslage bei Olise ist sogar noch klarer. Der Franzose besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2029 und verfügt über keine Ausstiegsklausel. Damit liegt die Kontrolle vollständig beim FC Bayern.

Aus sportlicher Sicht wäre ein Interesse Reals zwar nachvollziehbar. Mit Kylian Mbappé, Aurélien Tchouaméni und Eduardo Camavinga spielen bereits mehrere französische Nationalspieler in Madrid. Zudem sucht Real nach einer Verstärkung auf dem rechten Flügel.

Aktuell deutet jedoch alles darauf hin, dass die Gerüchte vor allem in Spanien für Schlagzeilen sorgen. In München gibt es keine Überlegungen, Michael Olise abzugeben. Die Botschaft der Bayern bleibt eindeutig: Der Franzose ist das Gesicht der Zukunft – und nicht Teil eines Transferpokers.

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