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·22. März 2026
„Seine Leistung spricht für sich“: Kovac kritisiert Nicht-Nominierung von BVB-Star

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Nach der Nicht-Nominierung von Maximilian Beier übt BVB-Trainer Niko Kovac deutliche Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann. Trotz der Entscheidung sieht er den formstarken Angreifer weiterhin als Kandidaten für die WM.
Die Nicht-Nominierung von Maximilian Beier für die anstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sorgt bei Borussia Dortmund für deutliche Kritik. Vor allem BVB-Trainer Niko Kovac zeigt wenig Verständnis für die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Nach dem 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV bezog Kovac klar Stellung und stärkte seinem Offensivspieler demonstrativ den Rücken. „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen, aber ich bin nicht der Bundestrainer“, sagte der Dortmunder Coach und unterstrich zugleich seine Sichtweise: „Ich denke, es gibt viele, viele Gründe. Sehr viel mehr Gründe als nicht.“ Gleichzeitig stellte er klar: „Aber der Bundestrainer entscheidet.“
Beier gehört seit Wochen zu den auffälligsten Akteuren beim BVB und stand auch gegen den HSV erneut in der Startelf. Dort spielte er eine entscheidende Rolle, indem er zwei Elfmeter herausholte. Für Kovac ist die Entwicklung des 23-Jährigen eindeutig: „Seine Leistung spricht für sich.“ Mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Nordamerika zeigte sich der Trainer überzeugt: „Aber ich glaube daran, dass er zur WM fährt. Denn so etwas brauchen wir bei einer WM.“
Auch über Dortmund hinaus stößt die Entscheidung auf Verwunderung. Klub-Ikone Roman Weidenfeller bezeichnete die Nicht-Nominierung zuletzt als „nicht nachvollziehbar“, nachdem Beier in den vergangenen Wochen „außergewöhnlich stark gespielt“ habe.

Foto: IMAGO
Bundestrainer Nagelsmann hatte derweil erklärt, dass die Tür für den Angreifer weiterhin offen sei. Für die WM plane er mit ein bis zwei schnellen Konterstürmern im Kader – in diesem Zusammenhang sieht er Beier im direkten Vergleich mit seinem Teamkollegen Karim Adeyemi sowie Kevin Schade vom FC Brentford. Für die kommenden Spiele gegen die Schweiz und Ghana wurde jedoch zunächst nur Schade berücksichtigt, während die BVB-Stars Beier und Adeyemi außen vor bleiben.
Der Dortmunder Offensivspieler kommt bislang auf sieben A-Länderspiele und stand zuletzt im Oktober beim 1:0 in Nordirland im Rahmen der WM-Qualifikation für Deutschland auf dem Platz. Im November wurde er bereits nicht mehr berücksichtigt. Trotz der aktuellen Situation ist für Kovac klar: Beiers Chancen auf eine WM-Teilnahme sind weiterhin intakt – vorausgesetzt, er bestätigt seine starken Leistungen auch in den kommenden Wochen.
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