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·24. Februar 2026

Sensation perfekt! Bodö/Glimt wirft Inter raus – Schaulaufen in Newcastle

Artikelbild:Sensation perfekt! Bodö/Glimt wirft Inter raus – Schaulaufen in Newcastle

Endstation für den Finalisten des Vorjahres. Inter ist in den Play-offs der Champions League sensationell an Bodö/Glimt gescheitert.

Neben dem Achtelfinaleinzug von Bayer 04 Leverkusen gegen Olympiakos wurden am späten Dienstagabend zwei weitere Tickets für die Runde der letzten 16 in der Champions League vergeben. Während das Duell zwischen Newcastle und Qarabag nach dem 6:1 im Hinspiel nur noch statistischen Wert hatte, musste Inter gegen den krassen Außenseiter FK Bodö/Glimt ein 1:3 drehen, um sich nicht frühzeitig aus der Königsklasse zu verabschieden.


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Inter beißt sich die Zähne aus, Bodö/Glimt eiskalt

Dem Vorjahresfinalist drohte gegen die Überraschungsmannschaft die große Blamage. Inter war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht und verzeichnete in der ersten Halbzeit knapp 70% Ballbesitz. Allerdings taten sich die Nerazzurri schwer, klare Gelegenheiten zu erspielen, das Offensivspiel war ohne Kapitän Lautaro Martinez viel zu statisch. Immer wieder segelten Flanken von Federico Dimarco in den Strafraum, fanden aber nur selten einen Abnehmer.

Die Gäste aus Norwegen, die im Hinspiel durch mitreißende Kombinationen und tolle Tore glänzten, konzentrierten sich auf die Defensive und schafften es im ersten Durchgang weitestgehend, den Tabellenführer der Serie A vom eigenen Tor fernzuhalten. Die gefährlichsten Abschlüsse im torlosen ersten Spielabschnitt verzeichneten Pio Esposito und Piotr Zielinski aus der Distanz.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten blieb Inter am Drücker und näherte sich durch einen Freistoß des umtriebigen Dimarco gleich wieder dem Tor der Norweger an. Wenig später setzte es dann jedoch die kalte Dusche für die Italiener. Manuel Akanji vertändelte am eigenen Strafraum den Ball, Ole Didrik Blomberg zog direkt ab. Yann Sommer konnte zwar zunächst parieren, den Abpraller schob Jens Petter Hauge aber problemlos ein (58.).

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Foto: Getty Images

Das Brett, das Inter zu bohren hatte, wurde durch das 0:1 ungleich dicker. Ausgerechnet Pechvogel Akanji, der nach einem Zusammenprall mit einem Turban weiterspielte, hatte in der 69. Spielminute die größte Chance für die Mailänder. Der Verteidiger war mit aufgerückt und wurde von Marcus Thuram im Rückraum stark freigespielt, traf aber nur den Pfosten.

Kurz darauf machte Bodö/Glimt die Sensation endgültig perfekt. Und das mit Stil. Hauge chippte perfekt in den Lauf von Haakon Evjen, der den Ball in vollem Tempo mit links annahm und in einer Bewegung volley mit rechts ins linke untere Eck vollstreckte (72.). Inter schöpfte nach dem Anschlusstreffer von Alessandro Bastoni zwar nochmal leise Hoffnung (76.), es blieb jedoch beim 2:1 für die Gäste, die damit bei ihrer ersten Champions-League-Teilnahme gleich ins Achtelfinale einzogen.

Newcastle locker weiter: Testspielcharakter im St. James Park

Nach dem 6:1-Auswärtssieg der Magpies im Hinspiel war schon vor dem Anpfiff klar, dass die Champions-League-Reise von Qarabag im St. James Park ein Ende nehmen wird. Bei Newcastle schonte Eddie Howe einige Leistungsträger, ließ unter anderem Anthony Gordon auf der Bank, der im Hinspiel vier Tore erzielte. Nationalspieler Nick Woltemade durfte erneut von Beginn an.

In der Anfangsphase drohte das Spiel aus Sicht der Aserbaidschaner einen ähnlichen Verlauf zu nehmen, wie vor einer Woche. Nach vier Minuten staubte Sandro Tonali nach einem Kopfball von William Osula zur Führung ab, nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Joelinton bereits auf 2:0 (6.). Nach dem frühen Doppelschlag nahm Newcastle etwas den Fuß vom Gas, hatte durch Jaaob Murphy nach feinem Woltemade-Assist aber noch vor der Pause die Chance aufs 3:0 und war den Gästen in allen Belangen überlegen.

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Foto: Getty Images

Im zweiten Durchgang blieb das längst entschiedene Duell unterhaltsam, auch weil Qarabag sich immer mehr am Spiel beteiligte. Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel verkürzte Camilo Duran auf 1:2, doch Sven Botman stellte per Kopf nach einer Ecke den alten Abstand postwendend wieder her (52.).

Doch die Gäste gaben sich nicht auf und bekamen nach einem klaren Handspiel von Dan Burn einen Strafstoß zugesprochen. Marco Jankovic scheiterte zwar an Aaron Ramsdale, doch Elvin Jafarguliyev brachte den Abpraller zum Endstand im Netz unter (57.).

Die Spiele im Überblick

Inter – FK Bodö/Glimt 1:2 (nach Hin- und Rückspiel: 2:5)

Tore: 0:1 Hauge (58.), 0:2 Evjen (72.), 1:2 Bastoni (76.)

Newcastle United – Qarabag FK 3:2 (nach Hin- und Rückspiel: 9:3)

Tore: 1:0 Tonali (4.), 2:0 Joelinton (6.), 2:1 Duran (50.), 3:1 Botman (52.), 3:2 Jafarguliyev (57.)

Bes. Vorkommnis: Ramsdale hält Handelfmeter von Jankovic (57.)

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