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·23. Juni 2026

Serie hält: Österreichs Torhüter, Ronaldo und Messi

Artikelbild:Serie hält: Österreichs Torhüter, Ronaldo und Messi
Artikelbild:Serie hält: Österreichs Torhüter, Ronaldo und Messi

Das Spiel der Spiele Argentinien gegen Österreich (2:0) in Dallas in Gruppe J musste am Montagabend eigentlich Lionel Messi gegen Österreich lauten. Der GOAT (Greatest Of All Time) lieferte sich mit der ÖFB-Abwehr ein Privatduell und holte sich den nächsten WM-Rekord. Aber auch Österreichs Torhüter hatte einen besonderen Moment.

Alexander Schlager ging in der neunten Minute der Partie in die österreichische Fußballgeschichte ein. Der Torhüter von RB Salzburg war zwar nicht am Ball, aber Lionel Messi verschoss einen Elfmeter gegen ihn.


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Serie hält: Österreichs Torhüter, Ronaldo und Messi

Der Ball ging am rechten Torpfosten vorbei – und Schlager hielt die Österreicher im Spiel.

  • Einen vergebenen Elfmeter von Lionel Messi bei einer WM – das hatte es auch 2018 gegeben, auch gegen einen klaren Außenseiter, gegen Island (1:1) und gegen den Keeper und Filmemacher Hannes Thor Halldorsson.
  • Der Isländer hielt den Ball von Messi allerdings.

Wie viele Elfmeter verschoss Lionel Messi in WM-Spielen?

  • Die Fahrkarte gegen Schlager war Messis dritter verschossener Elfmeter bei einer Weltmeisterschaft, 2022 scheiterte er im Gruppenspiel an Polens Keeper Wojciech Szczesny.
  • Aus österreichischer Torhütersicht wiederholte sich ein eigenartiges Kunststück.
  • Bei der EURO 2016 in Frankreich hatte auch der von vielen Fans ebenfalls als GOAT verehrte Portugiese Cristiano Ronaldo (41) gegen Österreich einen Elfmeter verschossen – und nur den Pfosten getroffen.
  • Robert Almer stand damals im ÖFB-Tor.

Im Interview mit Fussballdaten.de sagte Almer später: „Ich habe den Elfmeter nicht gehalten, für mich war es damals der psychologische Vorteil, dass es zuvor ein Privatduell Almer gegen Ronaldo gab und er viele Chancen hatte. Für den Schützen war es vielleicht zu viel.“

Portugal und Ronaldo wurden am Ende Europameister.

  1. Österreich spielte zum dritten Mal nach 1954 (3:1 im Spiel um Platz drei gegen Uruguay) und 1978 (3:2 gegen Deutschland / „I wird‘ narrisch“) gegen einen amtierenden Weltmeister, musste zum ersten Mal eine Niederlage hinnehmen.

„Die WM bleibt spannend – und Österreich mittendrin“, schrieb Peter Moizi, Sportchef der Wiener Kronen-Zeitung am Dienstagmorgen.

Der nächste Rekord für Lionel Messi war aber mit dem Elfmeter-Fehlschuss nur aufgehoben.

18 WM-Tore

  1. In der 38. Minute überwand er Schlager zum 1:0 für Argentinien und übertraf damit die bisherige Bestmarke von 16 WM-Treffern, die Deutschland-Idol Miroslav Klose (48) in den Jahren 2002 bis 2014 gesetzt hatte.
  2. Mit dem 2:0 (90. + 5) zog Messi auf 18 WM-Tore davon.

„Der Miro“ gab sich anschließend generös: „Ich habe immer gesagt, dass Messi ein Guter ist. Er ist für mich der beste Fußballer aller Zeiten. Gratulation, Champion!“

„Ich kann nicht viel darüber nachdenken, ich genieße einfach diesen Moment. Ich bin sehr froh, dass ich das alles erreicht habe“, sagte Messi im ARD-Interview.

  • Drei Tore fehlen dem Weltmeister von 2022 noch zum nächsten Meilenstein. Dann wäre er auch der alleinig beste argentinische Torjäger in einer einzelnen WM-Endrunde.
  • Diesen Rekord hält noch der legendäre Guillermo Stabile († 1966) bei der „Ur-WM“ 1930 in Uruguay (Acht Treffer für die „Albiceleste“), vor Messi mit seiner bisher persönlichen Bestleistung von 2022 (sieben WM-Tore, davon zwei im Finale gegen Frankreich).
  • Allzeit-Rekord für einen Torjäger in einem einzelnen WM-Turnier sind die 13 Tore des unvergessenen Franzosen Just Fontaine († 2023) 1958 in Schweden.
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