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·16. August 2026
Sevilla dreht Auftaktspiel spät: Peque schießt Rayo Vallecano in der Nachspielzeit nieder

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Der FC Sevilla hat zum Auftakt der neuen LaLiga-Saison einen dramatischen Last-Minute-Sieg gefeiert. Die Andalusier setzten sich im heimischen Ramón Sánchez Pizjuán nach einem späten Elfmeter mit 2:1 gegen Rayo Vallecano durch und starteten damit erfolgreich in die Spielzeit.
Schon vor dem Anpfiff gab es Probleme. Aufgrund einer Störung am neuen Spielball, der mit der sogenannten Connected Ball Technology ausgestattet ist, musste der Start der Partie verschoben werden. Letztlich wurde die Begegnung ohne die neue Technik angepfiffen.
Auf dem Platz erwischte Rayo Vallecano den deutlich besseren Start. Bereits in der vierten Minute leistete sich Sevillas Defensive einen folgenschweren Abstimmungsfehler zwischen Arouna Sangante und Torhüter Odysseas Vlachodimos. Álvaro García nutzte das Geschenk eiskalt aus und schob zur frühen Führung ins leere Tor ein.
Sevilla tat sich anschließend schwer und brachte in der ersten Halbzeit keinen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor. Kurz vor der Pause wurde es dennoch turbulent: Ein Treffer von Isi Palazón wurde wegen eines Fouls im Vorfeld aberkannt, wenig später nahm Schiedsrichter Ricardo de Burgos nach VAR-Überprüfung einen zunächst gegebenen Elfmeter für Sevilla wieder zurück.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Sevilla deutlich verbessert. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich und bekamen nach einem Foul von Álvaro García an Miguel Sierra schließlich einen Strafstoß zugesprochen.
Neuzugang Jon Guridi übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:1. Für den Mittelfeldspieler war es zugleich der erste Pflichtspieltreffer im Trikot der Andalusier.
In der Folge kontrollierte Sevilla zwar weite Teile des Spiels, fand gegen die kompakte Defensive der Gäste jedoch lange keine entscheidende Lücke. Rayo konzentrierte sich zunehmend auf die Defensivarbeit und brachte offensiv kaum noch Entlastung zustande.
Die Partie schien in der Schlussphase sogar zugunsten von Rayo zu kippen, als Sevillas Kike Salas nach einem harten Einsteigen gegen Jorge de Frutos die Rote Karte sah und die Gastgeber die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten mussten.
Doch statt die Überzahl auszunutzen, geriet Rayo in der Nachspielzeit selbst unter Druck. Nach einem Konter brachte Florian Lejeune den eingewechselten Robbie Ure im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte zum dritten Mal an diesem Abend auf den Punkt.
Peque Fernández trat in der 97. Minute an und verwandelte den Elfmeter souverän. Der späte Treffer besiegelte die Wende und sicherte Sevilla drei Punkte zum Saisonauftakt.
Für Sevilla ist der Erfolg ein wichtiges Signal nach einer enttäuschenden vergangenen Saison, in der der Traditionsklub erst kurz vor Schluss den Klassenerhalt sichern konnte. Gleichzeitig feierten die Andalusier ihren ersten Sieg am ersten Spieltag seit der Saison 2021/22.
Rayo Vallecano hingegen stand nach starker erster Halbzeit am Ende mit leeren Händen da und musste eine besonders bittere Niederlage hinnehmen.
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