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·23. Februar 2026
SGD mit Remis in Hannover: "Wissen, wie wichtig der Punkt sein kann"

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Zum Auftakt ins neue Jahr gab es zwei Siege für die SG Dynamo Dresden. Doch schon seit vier Partien wartet die Mannschaft von Thomas Stamm wieder auf den nächsten Erfolg. Beim torlosen Remis in Hannover konnte die SGD zumindest einen weiteren Punkt in einem weiteren Topspiel mitnehmen - trotz strittiger Elfersituation.
Es lief die 58. Spielminute, als 96-Angreifer Daisuke Yokota an Alexander Rossipal vorbeiziehen wollte. Der SGD-Verteidiger zupfte seinen Gegenspieler am Trikot, aber einen Strafstoß gab es zum Unverständnis der Niedersachsen nicht. SGD-Trainer Thomas Stamm reagierte auf die Szene wohlwissend, indem er Rossipal kurz darauf auswechselte - der Abwehrspieler war glücklich dem Platzverweis durch eine gelb-rote Karte entgangen. "Ich kann meinen Kollegen verstehen. Wir hatten letzte Woche eine ähnliche Szene mit Vermeij, deshalb kann ich es verstehen", ordnete Stamm den Unmut von 96-Coach Christian Titz ein.
Zum sportlichen Geschehen gab der SGD-Cheftrainer ebenfalls eine kurze Analyse ab. "Die ersten 30 Minuten waren wir sehr gut drin gewesen, waren sehr mutig und sehr klar mit dem Ball", fand der Schweizer. Die Intensität bei seiner Mannschaft habe gestimmt, sodass Hannover vermehrt zu Fehlern gezwungen wurde. Ausnutzen konnte Dresden aber keine Möglichkeit, weil die "glasklaren Chancen", wie Stamm auch selbst einordnete, fehlten. Im zweiten Abschnitt wurde Hannover dann wieder stärker.
"Da müssen wir uns steigern, wenn wir gegen eine Top-Mannschaft dann auch weiter in unsere Momente kommen wollen", fand Stamm. Wie schon beim 2:2-Unentschieden auf Schalke konnte Dresden aber zumindest auch in Hannover einen Punkt mitnehmen. Dazwischen lag nur die 1:2-Niederlage gegen Elversberg, sodass sich die SGD in den letzten Wochen vermehrt gegen Top-Teams beweisen konnte. "Auch, wenn noch nicht alles so gelingt, wie wir uns das vorstellen, wissen wir, wie wichtig der Punkt sein kann", schlussfolgerte der Cheftrainer. Obwohl Dresden wieder seit vier Spielen sieglos ist, ist das rettende Ufer in Schlagdistanz. Nur ein Punkt fehlt - und für Dresden geht es schon am Freitag (18:30 Uhr) mit dem nächsten Top-Spiel gegen den SV Darmstadt 98 weiter.
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