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·14. Februar 2026
#SGEBMG – Alberts goldene Entscheidungen

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·14. Februar 2026

Die Eintracht kann doch noch gewinnen. 3:0 gegen zumindest phasenweise deutlich stärkere Mönchengladbacher, auch Dank einer stark verbesserten Defensive, der man inzwischen deutliche strukturelle Verbesserungen anmerken kann. Und natürlich einer gnadenlosen Effektivität. In Halbzeit eins gab die SGE vier Torschüsse ab und traf zweimal, Gladbach vergab zehn Torschüsse. In Halbzeit zwei schoss Gladbach wieder zehnmal vergeblich in Richtung von Kaua Santos während Knauff eine der acht Einschussgelegenheiten nutzte.
Was man wirklich sagen muss, ist, dass der Trainer bewies, dass er ein Händchen hat. In der Startelf standen mit Bahoya, Amenda und Amaimouni drei neue für Theate (verletzt), Höjlund (gesperrt) und Chaibi (angeschlagen). Und alle drei haben geliefert und ihren Job erfüllt. Bahoya bereitete Tor eins und zwei vor, Amaimouni traf zum zwischenzeitlichen 2:0 und Amenda lieferte defensiv eine ganz starke Leistung ab.
Das alles, nachdem es bereits in der ersten Viertelstunde den nächsten Schock gab. Mit Kalimuendo, der in Minute 14 nach einer Chance mit dem Gladbacher Torhüter zusammenstieß und schmerzhaft auf der Schulter landete, fiel in dieser Runde bereits der vierte Mittelstürmer verletzt aus. Für mich sah es, nachdem Kalimuendo in Halbzeit zwei wieder auf der Bank saß und den Arm in einer Schiene trug, stak nach einer Verletzung des Schlüsselbeins aus. Für ihn kam Mo Dahoud nach 17 Minuten ins Spiel.
Das 1:0 fiel aus eher aus dem Nichts, die Gladbacher Defensive war im kollektiven Sekundenschlaf, was Brown und Bahoya dankend annahmen. Das 2:0 schoss Amaimouni unter gütiger Mithilfe des Gladbachers Ullrich, nachdem ihn Bahoya mustergültig bedient hatte.
Und das mit Alberts goldenen Entscheidungen setzte sich in Halbzeit zwei nahtlos fort. Nachdem man in den ersten zwanzig, fünfundzwanzig Minuten eher zurückhaltend gespielt hatte, nahm er den heute eher unauffälligen Götze runter und brachte Knauff. Und Ansgar Knauff traf nach fünf Minuten, nachdem er eine kapitale Unkonzentriertheit des Gladbacher Abwehrspielers gnadenlos ausnutze, diesem den Ball abnahm, Nicolas umkurvte und dann humorlos netzte. Damit war der Drops gelutscht und Gladbach durfte mit der nächsten Niederlage gegen die glorreiche SGE die Heimreise ins Rheinland antreten.
Riera brachte übrigens noch mit dem 17-jährigen Paul Love Arrhov den nächsten Debutanten, der sich nahtlos einfügte. Alles in allem ein durchaus gelungener Nachmittag.
Positiv fiel mir auf, dass die Mannschaft vom Torhüter angefangen bis nach vorn defensiv bockstark steht, sie im Spiel von 4-3-3 auf ein 5-4-1 und bei Bedarf 4-5-1 umschalten konnte. Mich beschlichen phasenweise bei der überzeugenden Darbietung leichte Kovac-Vibes. Ging das nur mir so?
Negativ fiel mir Schiedsrichter Pedersen auf, der sehr gastfreundlich pfiff und eigentlich konsequent mit zweierlei Maß unterwegs war.
Und nächste Woche geht es dann nach München.
Fabio Deinert/Getty Images
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