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·5. Februar 2026

Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala und die Suche nach der Leichtigkeit

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Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala und die Suche nach der Leichtigkeit

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Simon Hense

5 Februar, 2026

Nach wie vor ist er der FC-Shootingstar der Saison. In den vergangenen Partien war der Youngster aber deutlich weniger auffällig als noch in 2025 beim 1. FC Köln: Said El Mala ist auf der Suche nach der Leichtigkeit.

Sieben Tore, drei Vorlagen: Said El Mala spielt eine überragende Debüt-Saison in der Bundesliga. In den vergangenen Wochen baute der Youngster im Vergleich zu der Anfangszeit jedoch etwas ab und erlebt nun seine erste schwere Phase bei den Geißböcken.

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Said El Mala vom 1. FC Köln

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Einen Moment gab es gegen den VfL Wolfsburg dann doch noch, in dem Said El Mala seine ganze Qualität zeigte. In der letzten Minute des Spiels behauptete der Shootingstar auf der linken Seite gegen Saël Kumbedi den Ball, zog nach innen, dribbelte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und kam frei vor dem Wolfsburger Tor zum Abschluss. Wölfe-Keeper Kamil Grabara behielt jedoch im Duell die Oberhand. Aber auch ohne ein Tor war es eine typische El-Mala-Szene, in der der Youngster seine große Klasse zeigte. Allerdings war es für die vergangenen Partien des 19-Jährigen ebenfalls passend, dass der Ball nicht reinging. Denn sowohl gegen Wolfsburg als auch zuvor gegen Bayern München, Mainz 05 und den SC Freiburg blieb der Linksaußen ansonsten eher blass – und ohne Torbeteiligung.

„Nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist“

Auf sich aufmerksam machen konnten in den Begegnungen andere Spieler wie zum Beispiel Linton Maina. El Mala dagegen hatte kaum auffällige Aktionen und konnte dem Kölner Angriff keine entscheidenden Impulse geben – so wie noch in weiten Teilen der Hinrunde oder zum Jahresauftakt in Heidenheim. Und wenn der Youngster mal in eine gefährliche Situation kam, wie in der Szene gegen Wolfsburg oder bei seiner Großchance nach einem Konter gegen Bayern, fehlte ihm die letzte Präzision im Abschluss. Auch seine gefürchteten Dribblings konnte der 19-Jährige kaum anziehen. Es ist die erste, kleine Schwächephase des Shootingstars im FC-Trikot.

So bemerkte sein Trainer Lukas Kwasniok bereits vor dem Wolfsburg-Spiel, dass El Malas Weg erstmals „ein bisschen ins Stocken“ geraten sei. Ein Grund dafür sei laut dem Coach der enorme Wirbel um den Linksaußen. Zwar gehe der Angreifer „sehr gut mit dieser Phase und mit diesem Hype um. Im Trainingslager hatte ich das erste Mal in einem Gespräch das Gefühl, dass es ihn ein wenig beschäftigt“, so Kwasniok. Und weiter: „Er ist im Moment vielleicht nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist.“ Und das gerade jetzt, wo mal wieder ein Angebot aus der Premier League den Wirbel wieder befeuert. Rund 25 bis 30 Millionen Euro soll Brighton laut „Sport Bild“ geboten haben.

Starke Form anderer kann Druck auf El Mala verringern

Dabei sind Schwächephase für Talente natürlich ganz normal und von Kwasniok auch angedeutet. So ist es zum einen etwas anderes, in der Bundesliga über 34 Spieltage konstant gute Leistungen abzuliefern als in der dritten Liga, wie es El Mala in der vergangenen Spielzeit bei Viktoria Köln getan hat. Zum anderen ist der Kölner Shootingstar immer noch erst 19 Jahre alt. Dass es für ihn speziell in einem so jungen Alter schwierig ist, mit dem Hype und der inzwischen größeren Erwartungshaltung umzugehen, ist nur allzu verständlich. Daher betonte auch Kwasniok, dass man versuche, „behutsam damit umzugehen. Denn natürlich macht das was mit einem. Wir alle haben das nie erlebt.“

Daher erscheint es umso wichtiger für die Geißböcke, dass sie in den vergangenen Partien auch ohne die genialen Momente des Top-Talents zwei Siege holen konnten. Durch die starke Form anderer Spieler wie Tom Krauß, Alessio Castro-Montes oder Maina fällt die Leistungsdelle bei El Mala nicht so sehr ins Gewicht. Denn zuvor war der Linksaußen an fast jedem Kölner Punktgewinnen mit einem Tor oder Vorlage beteiligt, häufig sogar entscheidend. Jetzt kann es Druck von den Schultern des 19-Jährigen nehmen, zu wissen, dass es nicht alleine auf ihn ankommt, die Spiele mit starken Leistungen zu Gunsten der Kölner zu kippen. Dadurch kann der Angreifer vielleicht bald schon wieder befreiter aufspielen sowie die leichte Schwächephase überwinden. Und dann wird er bestimmt trotzdem auch wieder ein Unterschiedsspieler für den FC sein.


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