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·20. April 2026
Shootingstar des FC Augsburg blüht bei den Fuggerstädtern in neuer Rolle auf

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Fabian Rieder hat seinen Platz beim FC Augsburg gefunden, allerdings nicht dort, wo er im Sommer eingeplant war. Der Schweizer Offensivspieler läuft seit einigen Wochen als defensiver Mittelfeldspieler auf und zeigt dabei Leistungen, die den FCA in der Bundesliga stabilisieren.
Beim überraschenden 2:1-Sieg des FC Augsburg bei Bayer Leverkusen avancierte Rieder zum entscheidenden Mann. Mit zwei Treffern war der Schweizer Nationalspieler der Matchwinner beim Topklub aus der BayArena. Für Rieder war es der erste Doppelpack in der Bundesliga überhaupt und das gegen einen der stärksten Gegner der Liga.
Erstmals hatte er die neue Rolle beim 1:1 in Hamburg ausgefüllt. Als bissiger Zweikämpfer und Taktgeber im Aufbauspiel überzeugte er auf Anhieb, bestätigte seine Leistung in der Folgewoche beim 2:2 gegen Hoffenheim und unterstrich sie nun eindrucksvoll in Leverkusen.
Was Rieder von einem klassischen Sechser unterscheidet, könnte für die Augsburger im Schlussspurt der Saison zu einer echten Waffe werden und den entscheidenden Unterschied im Kampf um den Klassenerhalt ausmachen. Er beschränkt sich nicht auf das Verteidigen. Der 7-Millionen-Euro-Neuzugang denkt offensiv, hat immer die nächste Aktion im Kopf und sucht den Weg zum Tor. Trainer Manuel Baum schwirrte die Idee, den Linksfuß auf der Sechs aufzubieten, schon vor Wochen im Kopf. Der Schachzug ging voll auf.
Rieder selbst ist begeistert von seiner neuen Rolle. Er könne viele Impulse setzen, besonders im Umschaltspiel, und dabei gleichzeitig im Zweikampf giftig sein. Der Klassenerhalt des FC Augsburg scheint nach dem Sieg in Leverkusen nur noch Formsache zu sein.









































