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·26. Juni 2026
Showdown um den Gruppensieg: Toni Nusa muss an Ex-RBL-Duo vorbei

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Wenn Norwegen heute Abend um 21.00 Uhr bei der Weltmeisterschaft 2026 in Boston gegen Frankreich spielt, geht es um mehr als nur drei Punkte. Beide Mannschaften haben ihre ersten beiden Gruppenspiele gewonnen und sich damit bereits für das Sechzehntelfinale qualifiziert.
Im direkten Duell wird nun der Sieger der Gruppe I ermittelt – und aus RBL-Sicht richtet sich der Blick dabei vor allem auf Antonio Nusa. Unser Offensivspieler bekommt es dabei mit zwei alten Bekannten zu tun.

Bislang gehört Toni zu den auffälligsten Spielern der Norweger. Sowohl beim 4:1-Sieg gegen den Irak als auch beim 3:2-Erfolg gegen den Senegal stand der Rechtsfuß in der Startelf und sorgte mit seiner Explosivität und seinen Dribblings für viel Torgefahr. Auch das Zusammenspiel mit Erling Haaland (Manchester City), der in beiden Spielen doppelt traf, funktionierte gewohnt gut.
Nun wartet mit der französischen Defensive allerdings die schwierigste Aufgabe der Gruppenphase. Frankreichs Abwehr wird angeführt von William Saliba (Arsenal London) und Dayot Upamecano (Bayern München). Beide Innenverteidiger spielten in den ersten beiden Partien gegen den Senegal (3:1-Erfolg) und den Irak (3:0-Sieg) jeweils durch.
"Es wird eine Herausforderung, aber bei der WM gegen sie zu spielen, ist etwas Besonderes", weiß Toni um die Schwere der Aufgabe gegen Frankreich. Vielleicht klappt es ja nun mit dem ersten WM-Tor?

Mit Upamecano, der erneut von Beginn an auflaufen dürfte, würde ausgerechnet ein ehemaliger Leipziger auf Toni warten. Beide kennen sich natürlich aus den Spielen gegeneinander in der Bundesliga und im DFB-Pokal mit dem FC Bayern und RBL und wissen um die Stärken des anderen.
Ein weiterer ehemaliger Roter Bulle könnte im Laufe der Partie auch noch eine Rolle spielen. Denn Ibrahima Konaté, der bislang noch nicht zum Einsatz kam, gehört ebenfalls zum WM-Kader des Vizeweltmeisters und ist eine hochkarätige Alternative für die Innenverteidigung. Der 27-Jährige wechselte gerade erst vom FC Liverpool zu Real Madrid.
Die Parallelen zwischen Upamecano und Konaté sind nicht zu übersehen. Beide bildeten gemeinsam in Leipzig zwischen 2017 und 2021 eines der besten Abwehrduos der Bundesliga und legten damit den Grundstein für ihre internationalen Karrieren.

Der Ausgang der heutigen Partie könnte auch Einfluss auf das DFB-Team um David Raum und Assan Ouédraogo haben. Denn sollte Deutschland sein Sechzehntelfinale gewinnen und sich auch der Sieger der Gruppe I – also Frankreich oder Norwegen – im ersten K.-o.-Spiel durchsetzen, käme es im Achtelfinale zum direkten Duell. Damit wäre das nächste Aufeinandertreffen mit bekannten Gesichtern perfekt.
Auf den Zweitplatzierten der Gruppe I wartet im Sechzehntelfinale übrigens bereits sicher die Elfenbeinküste. Und die Ivorer werden bekanntlich von Yan Diomande angeführt, der sein Heimatland bei einer WM erstmals in die K.o.-Runde führte. Yan hätte nichts gegen ein Wiedersehen mit seinem Teamkollegen: "Wegen Antonio Nusa will ich auch gegen Norwegen spielen", verriet er bereits.
Oder geht es doch gegen Upamecano? Der späte Freitagabend bringt die Auflösung.
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