Juvefc.com
·29. April 2026
„Sie beschuldigten mich“: Ex-Schiedsrichter über Sperre in Calciopoli

In partnership with
Yahoo sportsJuvefc.com
·29. April 2026

Massimo De Santis wurde im Nachgang des Calciopoli-Skandals, der Juventus in die Serie B verbannte und Schockwellen durch den italienischen Fußball schickte, für ein Jahr gesperrt. Der Fall bleibt eine der umstrittensten Episoden in der modernen Geschichte des Sports in Italien.
Italienische Schiedsrichter sind nach neuen Korruptionsvorwürfen erneut ins Visier geraten, diesmal mit Inter Mailand statt Juventus im Mittelpunkt. Die erneute Aufmerksamkeit für die Spielleitung hat zwangsläufig Vergleiche mit früheren Skandalen ausgelöst und die Debatte über die Führung des Spiels wieder entfacht.
Juventus und seine Anhänger dürften feststellen, dass das aktuelle Rampenlicht nicht auf ihren Klub gerichtet ist, der im italienischen Fußball oft im Zentrum von Kontroversen stand. Der Status der Bianconeri als erfolgreichste Mannschaft des Landes hat sie häufig zum Gegenstand intensiver Beobachtung gemacht.
Da einige Schiedsrichter nun untersucht werden, hat De Santis öffentlich über die Rolle gesprochen, die ihm während des Calciopoli-Skandals vorgeworfen wurde. Wie von Tuttojuve zitiert, sagte er: „Ich wurde verurteilt (ein Jahr vor dem Obersten Gerichtshof wegen krimineller Vereinigung, Anm. d. Red.), aber das war eine Untersuchung, bei der es keinen Willen gab, die Wahrheit zu suchen, sie mussten nur ein Theorem beweisen.
„Juve? Schauen Sie, ich hoffe, dass Rocchi und die anderen Verdächtigen auf Richter treffen, die nicht nach Schuldigen suchen, sondern nach der Wahrheit. Man warf mir vor, Juve zu bevorzugen, doch unter mir hat diese Mannschaft dreimal verloren.“
Seine Aussagen deuten darauf hin, dass er die Darstellung rund um den Fall nach wie vor entschieden bestreitet und glaubt, dass die Untersuchung von einem vorgefassten Schluss statt von der Suche nach Fakten geleitet wurde. Solche Kommentare dürften die Diskussion unter Anhängern und Beobachtern erneut anfachen.
Die Calciopoli-Affäre wirft weiterhin einen langen Schatten auf den italienischen Fußball, wobei die Meinungen auch viele Jahre später noch stark auseinandergehen. Für einige steht sie für notwendige Rechenschaft, während andere Teile des Verfahrens als fehlerhaft ansehen.
Juventus-Fans dürften erleichtert sein, dass die aktuellen Vorwürfe einen anderen Klub betreffen, vor allem angesichts dessen, wie häufig ihre eigene Mannschaft in der Vergangenheit mit Kontroversen in Verbindung gebracht wurde. Die in den vergangenen Jahren nachlassende Dominanz auf dem Platz könnte zudem einen Teil der Aufmerksamkeit auf andere gelenkt haben.
Dennoch rufen neue Vorwürfe rund um Schiedsrichter oder Korruption unweigerlich Erinnerungen an frühere Skandale wach. Der italienische Fußball wird hoffen, dass die aktuellen Untersuchungen transparent geführt werden, damit das Vertrauen in das Spiel künftig geschützt werden kann.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live









































