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·19. April 2026
"Sind natürlich nicht zufrieden": 96 verpasst Anschluss im Topspiel

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Das Top-Spiel der 2. Bundesliga fand am Samstagabend keinen Sieger. Hannover 96 und der SC Paderborn 07 trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden, durch das die Niedersachsen in der Verfolgerrolle bleiben - und sogar einen Platz in der Tabelle verlieren. Nach Abpfiff ärgerte sich besonders 96-Keeper Nahuel Noll über den Gegentreffer, der in der Entstehung fragwürdig war.
Zwingende Torchancen waren in der ersten Halbzeit zwischen Hannover und Paderborn eher Mangelware. Die gefährlichste Szene? Obermair schoss Taibi beim Klärungsversuch ab, der Abpraller landete am Pfosten. Doch dann gingen die Gäste kurz vor der Pause plötzlich in Führung. Bei einem Eckball faustete 96-Keeper Nahuel Noll vorbei, aber das hatte dem 23-Jährigen zufolge seine Gründe. "Ich berühre beim Gegentor den Ball ja so schon mit den Fingern. Durch den Stoß komme ich nicht mehr so an den Ball, wie ich möchte", ärgerte sich Noll - und schob nach: "Dazu war es bei der Entstehung der Ecke Abseits."
Tatsächlich war die Paderborner Führung zur Pause eher glücklich. Dieser Ansicht schloss sich auch Cheftrainer Christian Titz an. "Ich finde, dass wir eine sehr dominante erste Halbzeit gespielt haben und auch praktisch nichts zugelassen haben. Wir hätten es auch durchaus in der Hand gehabt, 1:0 in Führung zu gehen", fand der Fußballlehrer. Mit Beginn der zweiten Hälfte drehte sich das Blatt dann auch noch, weil die Roten nicht mehr den Zugriff der ersten Halbzeit hatten. "Aber mit der Unterstützung der Fans haben wir dann noch das 1:1 gemacht", so Titz.
Im Aufstiegskampf bedeutete das 1:1-Unentschieden gegen die Paderborner für Hannover, dass die Niedersachsen weiter in der Verfolgerrolle bleiben. Weil die SV Elversberg schon am Freitagabend mit einem Sieg vorbeizog, stehen die Roten nun auf Platz 4 - einen Zähler hinter der SVE, aber schon vier Punkte hinter Paderborn und Schalke. Und die Königsblauen spielen erst noch. "In solchen Topspielen entscheiden Kleinigkeiten. Es war ein gerechtes Unentschieden gegen einen guten Gegner", fand Titz trotzdem, dass das Ergebnis durchaus fair endete. "Jetzt haben wir noch vier Spiele und die gehen wir natürlich ganz klar so an, dass wir sie für uns entscheiden wollen."
Etwas verärgerter erschien die Meinung innerhalb des Teams. "Es überwiegt aber ein Stück weit die Frustration. Wenn das Tor gecheckt und das Foul gegeben wird, gewinnen wir hier", schloss Noll mit dem Gegentreffer ab. Und auch der Kapitän war nicht glücklich mit dem Ergebnis. "Es war das klare Ziel, hier drei Punkte zu holen. Wir sind auf einen sehr guten Gegner getroffen und haben insgesamt auch ein gutes Spiel gemacht. Wir sind natürlich nicht zufrieden mit dem Unentschieden", erläuterte Enzo Leopold. "Natürlich wollen wir das Maximum aus den letzten vier Spielen rausholen. Ab nächster Woche werden wir wieder versuchen, Druck auf Paderborn zu machen." Am kommenden Samstag (13 Uhr) geht es mit einem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC weiter. Im Endspurt folgen Spiele gegen Münster, Bochum und Nürnberg.
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