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·10. April 2026

"Sind nicht im Niemandsland": Kloses Motivation für den Endspurt

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Der FCN ist seit drei Spielen ungeschlagen und hat sich der Abstiegssorgen erstmal entledigt. Die Tabellensituation auf Platz acht und Polster zu Aufstiegs- sowie Abstiegsrängen lässt Chefcoach Klose jedoch nicht als Ausrede gelten, nachzulassen.

"Die Konstanz ist noch nicht da"

Der "Club" befindet sich in einer undankbaren Lage. Weder nach oben noch nach unten muss man sich aktuell große Gedanken um Aufstieg beziehungsweise Abstieg machen. Droht daher die Saison auszuplätschern? "Wir haben intern schon noch Ziele gesetzt. Wir sind nicht im Niemandsland, sondern haben noch etwas zu tun. Es sind noch Punkte zu vergeben, wollen vor allem in den drei Heimspielen gute Spiele machen und insgesamt die letzten sechs Spiele anders bestreiten als letztes Jahr", stellt Klose auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Dresden klar. Insbesondere das letzte Spiel in Braunschweig lässt den Weltmeister von 2014 teilweise unzufrieden zurück. "Wir haben phasenweise nicht unsere Leistung abgerufen, wir haben wieder zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Es war wieder ein Rückfall, das ist nicht das Niveau, das ich kenne und erwarte. Die Konstanz ist noch nicht da, daran arbeiten wir", hadert Klose mit dem Auftritt bei den Niedersachsen.


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Die Konstanz ist und bleibt also ein Thema bei den Franken. Sinnbildlich dafür steht die gestrige Trainingsleistung, die Klose sauer aufstößt. "Mir hat das Training gestern nicht gefallen. Eine Mannschaft hat sich abschlachten lassen, sich nicht gewehrt und einfach ergeben. Da hat alles gefehlt", geht der 47-jährige mit Teilen seines Kaders hart ins Gericht. "Die Spieler dürfen sich nicht verstecken, sollen sich anbieten. Andere dürfen sich nicht ausruhen, denn wir wollen punkten, das ist unsere Priorität. Die Rückenlehne geht nicht nach hinten", verdeutlicht Klose die Marschroute für den Saisonendspurt.

"Das sind Fußball-Chaoten"

Zu den Vorfällen in Dresden zeigt Klose indes eine klare Haltung. "Das kann man ganz deutlich sagen: Das sind Fußball-Chaoten. Wir müssen an die denken, die den Sport genauso lieben wie wir. Verrückte gibt es überall, auch im Fußball. Wir müssen zusammen schauen, dass wir die eingrenzen", so Klose, der sich von den Ausschreitungen für das kommende Spiel nicht beeinflussen lassen will. "Genau diese negativen Gedanken, was passieren könnte, lasse ich nicht in meinen Kopf. Ich habe gesagt, was das für Chaoten sind, die nur hinkommen, um dementsprechend aufzufallen und Krawalle zu machen. Das sind nicht die Fans, die ich kenne. Ich gehe nur vom Positiven und einer fantastischen Stimmung aus, weil ich weiß, dass beide Fanlager richtig Stimmung machen können. Wenn die beiden Mannschaften fußballerisch richtig was auf die Platte bringen können, dann wird es ein fantastisches Spiel. Und nur das ist bei mir der erste Gedanke".

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