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·8. März 2026

Sinne sind geschärft: RBL richtet den Blick auf zwei Top-Duelle

Artikelbild:Sinne sind geschärft: RBL richtet den Blick auf zwei Top-Duelle

Voller Fokus auf Stuttgart!  

Mit dem positiven Gefühl des erkämpften Dreiers gegen den FC Augsburg im Rucksack richten die Leipziger den Blick auf zwei absolute Spitzenspiele. Als nächstes steht das Duell gegen den Tabellennachbarn VfB Stuttgart an. Die Marschroute ist unmissverständlich.


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1. RBL nutzt Patzer der Konkurrenz

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir das zweite Mal nach Rückstand zurückkommen. Das ist etwas, was Kräfte freisetzen kann", sagte Trainer Ole Werner nach dem 2:1 über den FC Augsburg. Wenige Tage zuvor hatten die Roten Bullen das Spiel in Hamburg gedreht (2:1).

Der 37-Jährige sah einen "schmutzigen Sieg, bei dem man dieses Glück erzwingt". Dies seien die Punkte, die man am Ende bräuchte, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. "Es ist wichtig, diese Spiele zu gewinnen, in denen du dein Maximum nicht erreichst", stimmte Christoph Baumgartner zu.

Die unmittelbare Konkurrenz aus Stuttgart (4. Platz) und Leverkusen (6. Platz) ließ in Mainz (2:2) und Freiburg (3:3) Punkte liegen. Einzig Hoffenheim (3. Platz) gewann auswärts in Heidenheim (4:2). 

RBL (5. Platz) ist nun gleichauf mit dem VfB (beide 47 Punkte) und kann am 26. Spieltag an diesem vorbeiziehen. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der TSG (49 Punkte) könnten die Roten Bullen sogar auf den 3. Platz vorrücken.

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2. Mintzlaff und Schäfer stimmen das Team ein

„Wir haben jetzt noch neun Spiele, wir haben hohe Ziele und wollen das absolute Maximum rausholen“, blickte Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer voraus. Passend dazu schwor der Aufsichtsratsvorsitzende des RB Leipzig e.V. und CEO Corporate Projects & Investments der Red Bull GmbH, Oliver Mintzlaff, die Mannschaft nach dem FCA-Sieg ein.

"Er hat gesagt, er will jeden Tag sehen, dass wir uns zerreißen, so wie wir es diesmal hinten heraus gemacht haben", berichtete Offensivspieler Baumgartner.

Die erzwungene Dreier gegen zähe und tief verteidigende Augsburger lässt die Brust in der nun angebrochenen Crunchtime breiter werden. "Wir haben die Qualität, um vorne mit dabei zu sein. Es wird gerade in den nächsten Spielen wichtig sein, dass wir Mentalität zeigen", kommentierte Nicolas Seiwald.

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3. Top-Duelle vor der Brust

Einig sind sich die Spieler und Verantwortlichen, dass man sich in den kommenden Spielen mit und gegen den Ball verbessern kann. RBL ließ gegen den FCA zu viele Torchancen zu (14), vorne agierte man nicht abgezockt genug (20 Torschüsse). Ohne Zweifel hatten beide Torhüter ihren Anteil an den im Verhältnis wenigen Toren: Maarten Vandevoort parierte unter anderem einen Handelfmeter.

Entgegenkommen könnte den Leipzigern in den nächsten zwei Spielen die offensive Herangehensweise der Gegner. "Gerade gegen die Mannschaften, die auch Fußball spielen wollen, die nach vorne spielen, haben wir uns hier und da leichter getan", meint Schäfer. Doch der 41-Jährige warnt auch vor der Effizienz eines Deniz Undav, Ermedin Demirovic und Co.: "Die sind kaltschnäuzig, die sind eiskalt vor dem Tor."

Insgesamt blickt Schäfer zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben: "Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir mit dem Willenssieg punktetechnisch und tabellarisch gerüstet in die Spiele gehen. Aber auch mit dem ganz klaren Wissen, dass es ein paar Dinge gibt, die wir echt besser machen müssen."

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