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·25. September 2026
Skandal-Jubel bei Österreich gegen Israel: Das sagt Rangnick

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·25. September 2026

Der umstrittene Torjubel von Israels Sayed Abu Farchi sorgt nach dem Nations-League-Spiel gegen Österreich für Diskussionen. ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick findet deutliche Worte zur Szene.
Österreich ist mit einem 3:1 gegen Israel in die Nations League gestartet. Für die größte Diskussion sorgte allerdings nicht nur das Ergebnis, sondern der Torjubel von Sayed Abu Farchi. Ralf Rangnick äußerte sich anschließend deutlich zur umstrittenen Szene.
In der 55. Minute brachte Abu Farchi Israel in Linz zwischenzeitlich zurück ins Spiel. Nach seinem Kopfballtreffer zum 1:1 schnappte sich der bereits verwarnte Angreifer die Eckfahne und vollführte damit eine Geste, die als Billardstoß, aber auch als das Anlegen und Abfeuern eines Gewehrs interpretiert werden konnte.
Schiedsrichter Georgi Kabakow reagierte umgehend und zeigte dem Israeli die zweite Gelbe Karte. Abu Farchi musste also nur wenige Sekunden nach seinem Ausgleich vom Platz. Österreich nutzte die Überzahl allerdings erst spät und gewann durch Tore von Phillipp Mwene und Sasa Kalajdzic noch mit 3:1.
Rangnick wollte die Szene nach dem Spiel nicht abschließend bewerten. „Die Frage muss der gegnerische Trainer oder der Spieler beantworten, ob man ein Tor so bejubeln soll“, sagte der ÖFB-Teamchef. Gleichzeitig machte er keinen Hehl daraus, dass der Platzverweis Österreich in die Karten spielte: „Der Ausschluss war für uns sicher kein Nachteil.“
Sportlich zeigte sich Rangnick trotz einiger Schwächen zufrieden. Österreich habe einen „klar verdienten Sieg“ eingefahren und Israel aus dem Spiel heraus keine echte Chance gestattet. Der Gegentreffer sei nach einem vermeidbaren Eckball gefallen, zugleich habe dabei auch etwas Pech eine Rolle gespielt.
„Am Ende sind wir für unser beharrliches Dranbleiben belohnt worden“, erklärte Rangnick. Verbesserungsbedarf sieht der 68-Jährige dennoch. Trotzdem ist deutlich geworden, dass Österreich bei eigenem Ballbesitz bessere Lösungen finden muss.
Am Sonntag wartet bereits die nächste Aufgabe. Gegen Kosovo will Rangnick an den erfolgreichen Auftakt anknüpfen.







































