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·10. August 2026
Skhiri-Abgang stockt: Was für Frankfurt keine Option ist

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·10. August 2026

Die Zeichen bei Ellyes Skhiri und Eintracht Frankfurt stehen klar auf Abschied. Ein Transfer des Mittelfeldspielers zum 1. FC Köln ist zwar gescheitert, mit dem FC Sevilla tritt aber ein neuer Interessent auf den Plan. Frankfurt wartet auf das erste Angebot der Spanier, stellt aber klare Bedingungen für einen erfolgreichen Abschluss des potentiellen Deals.
Laut Informationen der BILD geht die Führungsetage der Eintracht um Sportvorstand Markus Krösche fest von einem baldigen Angebot der Andalusier aus. Ein Leihgeschäft kommt demnach für die Adler allerdings nicht in Frage. Frankfurt will Skhiri in jedem Fall verkaufen und die finale Lösung der Angelegenheit nicht nur zeitlich verlagern.
Dass der Tunesier im Team von Neu-Alt-Trainer Adi Hütter keine Zukunft hat, steht bereits schon länger fest. Skhiri war bereits im Juli für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt worden, eine Rückkehr zum 1. FC Köln zerschlug sich. Dort spielte der Tunesier von 2019 bis 2023, bevor es ablösefrei in die Main-Metropole ging. Das Interesse aus Spanien könnte nun ein willkommener neuer Ausweg für Skhiri sein.
Frankfurt macht in jedem Fall deutlich, dass ein Verbleib von Skhiri keine Option darstellt. Nicht nur durch die Verpflichtung von Raphael Onyedika, der für die Summe von neun Millionen Euro von Club Brügge losgeeist wurde. Vor allem durch die Abwesenheit des 31-Jährigen im Eintracht-Trainingslager in Grassau (Bayern) und bei der Mannschaftspräsentation für die neue Saison.

Foto: Getty Images
Durch einen Verkauf von Skhiri würden sich Krösche und Co. eines Top-Verdieners entledigen. Der Mittelfeldspieler verdient in Frankfurt rund drei Millionen Euro pro Jahr. Im Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt das für die Adler kein rentables Geschäft mehr, zumal Skhiri nicht jünger wird. Mit 31 Jahren ist der tunesische Nationalspieler kein langfristiger Baustein der Eintracht, die Zukunft gehört den Youngstern.
Neben Onyedika zählen dazu im zentralen Mittelfeld vor allem Hugo Larsson, Can Uzun, sowie der wie Onyedika neuverpflichtete Noel Aseko Nkili. Nach einer unzufriedenstellenden Saison mit vielen Problemen auf und neben dem Platz möchte die Eintracht in der kommenden Saison zurück zu alter Stärke finden.


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