Anfield Index
·14. August 2026
Sky Sports: Arsenal verhandelt über Ex-Liverpool-Star

In partnership with
Yahoo sportsAnfield Index
·14. August 2026

Arsenal hat laut Sky Sports Gespräche mit Bayer Leverkusen über einen möglichen Transfer des ehemaligen Liverpool-Verteidigers Jarell Quansah aufgenommen – eine Entwicklung, die für seinen alten Klub ein interessantes Problem schaffen könnte.
Quansah verließ Liverpool im vergangenen Sommer für 35 Millionen Pfund, weil er regelmäßige Spielpraxis suchte, die an der Anfield Road zunehmend schwer zu garantieren war. Ein Jahr später scheint diese Entscheidung genau wie beabsichtigt aufgegangen zu sein.
Der 23-Jährige hat sich in Leverkusen etabliert, sich einen Platz im England-Kader von Thomas Tuchel erkämpft und bei der diesjährigen Weltmeisterschaft dreimal gespielt. Dabei kam er zeitweise als Rechtsverteidiger zum Einsatz – noch vor seinem ehemaligen Liverpool-Teamkollegen Trent Alexander Arnold.
Nun denkt Arsenal darüber nach, ihn zurück in die Premier League zu holen.
Das Interesse von Mikel Arteta ist relativ leicht nachzuvollziehen.

Foto: IMAGO
Verletzungen von Jurrien Timber und William Saliba haben Arsenals Optionen in der Defensive reduziert, sodass der Klub nach einem Spieler sucht, der mehr als eine Position abdecken kann.
Quansah passt genau in dieses Profil.
Seine natürliche Position bleibt die des Innenverteidigers, doch seine Erfahrung auf der rechten Seite von Leverkusens Dreierkette sowie seine Einsätze als Rechtsverteidiger für England geben Arsenal die taktische Flexibilität, die Spitzenklubs zunehmend schätzen.
Auch Aston-Villa-Verteidiger Ezri Konsa hat Arsenals Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obwohl Sky Sports berichtet, dass Villas Bewertung des 28-Jährigen als zu hoch angesehen wird.
Mit 23 würde Quansah langfristig deutlich mehr Wert bieten.
Nur weil Arsenal Quansah will, heißt das nicht automatisch, dass Arsenal ihn auch bekommen kann.
Sky Sports berichtet, dass Leverkusen keinerlei Interesse an einem Verkauf des englischen Nationalspielers hat und deutlich mehr verlangen würde als die Summe, die im vergangenen Sommer an Liverpool gezahlt wurde.
Diese Haltung ergibt Sinn.
Quansah hat sich zu einem wichtigen Verteidiger für Leverkusen entwickelt, und ein Verkauf nach nur einer Saison würde einen Spieler kosten, dessen Wert noch deutlich weiter steigen könnte.
Arsenal müsste daher womöglich ein Angebot abgeben, das groß genug ist, um die Gespräche komplett in eine andere Richtung zu lenken.
Liverpool wird die Entwicklungen zwangsläufig genau beobachten.
Als Quansah nach Deutschland wechselte, verhandelte Liverpool eine Rückkaufklausel in die Vereinbarung. Berichten zufolge soll diese bei rund 70 Millionen Pfund liegen, obwohl keiner der beiden Klubs die Summe öffentlich bestätigt hat.
Berichte aus Deutschland deuteten zudem darauf hin, dass Liverpool derzeit nicht plant, die Klausel in diesem Sommer zu aktivieren.
Stattdessen ging man bislang davon aus, dass Quansah noch eine weitere Saison bei Leverkusen bleiben würde, bevor Liverpool 2027 darüber nachdenkt, ihn zurückzuholen.
Ein Transfer zu Arsenal würde diese Möglichkeit natürlich klar durchkreuzen.
Liverpool ließ Quansah gehen, weil regelmäßige Spielpraxis ihm die beste Chance zur Entwicklung bot. Diese Entwicklung scheint nun schnell genug voranzugehen, um einen ihrer Premier-League-Rivalen aufmerksam zu machen.
Ob Arsenal bereit ist, Leverkusens Entschlossenheit mit einem entsprechend hohen Angebot auf die Probe zu stellen, ist nun die entscheidende Frage.
Für Liverpool ist dies eine Transfergeschichte mit deutlich mehr Relevanz als die üblichen Bewegungen rund um einen ehemaligen Spieler.
Liverpool traf im vergangenen Sommer eine schwierige Entscheidung. Quansah war klar talentiert, aber er musste regelmäßig spielen. Ihn an der Anfield Road als Rotationsoption zu behalten, hätte Liverpool Sicherheit gegeben, seine Entwicklung aber womöglich verlangsamt.
Stattdessen ging er nach Deutschland, spielte, verbesserte sich und schaffte es in Englands WM-Kader.
Das ist eine gute Spielerentwicklung, und vor allem hat sich Liverpool mit der Rückkaufklausel abgesichert.
Dass Arsenal Interesse zeigt, bestätigt, wie hoch Quansah inzwischen angesehen wird. Es gibt Liverpool auch einen weiteren Grund, seine Entwicklung genau zu verfolgen.
Natürlich gäbe es Frust, wenn er am Ende zu Arsenal wechseln und dort zu einem bedeutenden Premier-League-Verteidiger werden würde. Niemand möchte zusehen, wie ein Eigengewächs einen direkten Rivalen verstärkt.
Allerdings hat Liverpool weiterhin ein gewisses Maß an Kontrolle über die eigene künftige Rolle in dieser Sache.
Andoni Iraola baut seinen Kader mit anderen Anforderungen auf als jene, die Liverpool hatte, als Quansah ging. Bis 2027 könnte das Bild in der Defensive wieder ganz anders aussehen.
Im Moment können sich die Liverpool-Fans darüber freuen, dass sich einer aus den eigenen Reihen genau wie erhofft entwickelt hat.
Wenn Quansah diesen Weg fortsetzt, könnte die gemeldete Rückkaufklausel im nächsten Sommer zu einer der spannendsten Entscheidungen werden, die Liverpool treffen muss.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live


Live





































