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·17. März 2026
So erklärt Florian Kainz seinen Abschied vom 1. FC Köln und das Karriere-Ende

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Simon Bartsch
17 März, 2026
Florian Kainz hat mit dem FC viel erlebt. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist der dienstälteste Profi der Kölner, spielt bereits seit 2019 beim FC. Nun wird der 33-Jährige seine Karriere beenden. Bei Sky Austria erläuterte der Österreicher seine Beweggründe.

Wird seine Karriere im Sommer beenden
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Am vergangenen Samstag gab es mal wieder ein paar Minuten, doch das von Lukas Kwasniok erhoffte gezirkelte Tor blieb noch aus. Florian Kainz befindet sich auf Abschiedstour und hat noch ein letztes Mal im Volksparkstadion gespielt. Ob noch weitere Einsätze in dieser Saison und damit mit dem Geißbock auf der Brust folgen werden, ist offen. Großen Impact wird der Österreicher in dieser Spielzeit aber wohl nicht mehr nehmen. Zu selten kam der 33-Jährige unter Lukas Kwasniok zum Einsatz. Das war aber nicht der Grund für das Karriere-Ende sagte Florian Kainz bei „Sky Austria“. „Natürlich ist die Situation so, dass ich hauptsächlich Ersatzspieler bin und nur zwei Mal in der Saison von Beginn an gespielt habe“, so Kainz. „Das war aber nicht der ausschlaggebende Grund. Die Familie ist auch ein Grund. Es war einfach der richtige Zeitpunkt für mich.“
Aufstieg, Abstieg, Europa – kaum ein Spieler hat beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren so viel erlebt, wie Kainz. „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles“, sagte der Offensivspieler in der vergangenen Woche in einem Interview. Der Offensivspieler kommt auf mehr als 200 Einsätze für die Geißböcke, erzielte für Köln 28 Tore, bereitete 48 vor. Noch in diesem Jahr erzielte Kainz gegen den Hamburger SV seinen ersten direkt verwandelten Freistoß. „Ich hatte eine wunderschöne Karriere und das Glück, dass ich relativ früh ins Profitum gekommen bin“, so der 33-Jährige weiter. „Ich habe sehr viele Spiele gespielt in meiner Karriere. Für mich ist es jetzt einfach der richtige Zeitpunkt, beim FC die Karriere zu beenden. Ich bin siebeneinhalb Jahre in Köln, von daher wollte ich auch hier meine Karriere beenden.“
Eine Weg nach Österreich war für den Mittelfeldspieler kein Thema mehr. „Es war so, dass wir 2024 abgestiegen sind mit dem FC. Nach dem Abstieg habe ich die Einberufung für die Nationalmannschaft zur EM bekommen. Das war für mich mein absolutes Karriere-Highlight“, so Kainz. „Da macht man sich natürlich Gedanken, wie es weitergeht. Ich habe dann gesagt: Ich will beim FC bleiben, ich will versuchen, wieder aufzusteigen so schnell wie es geht. Ich wollte meine ganze Energie reinwerfen, dass wir mit dem FC raufkommen und dann in der Bundesliga bleiben. Wir sind dann aufgestiegen.“ Dann sei es nun erst einmal um den Klassenerhalt gegangen. „Ich bin überzeugt davon, dass sich das ausgeht. Wir haben nächste Woche mit eines der wichtigsten Spiele im Derby gegen Gladbach, in dem wir richtig motiviert sind. Es ist extrem eng alles, deswegen war der Punkt in Hamburg für uns sehr wichtig.“
Tatsächlich hatte der 33-Jährige nie einen Hehl daraus gemacht, sich in Köln besonders wohl zu fühlen. „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat”, sagte Thomas Kessler zuletzt. Kainz begann seine Karriere bei Sturm Graz, debütierte dort mit 17 Jahren. Es folgte 2016 der Wechsel nach Bremen und 2019 nach Köln. 28 Mal lief er für Österreich auf.
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