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·31. März 2026
So erlebte Jan Thielmann die ersten Tage mit René Wagner „Er hat immer ein offenes Ohr“

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Simon Bartsch
31 März, 2026
Für Jan Thielmann ist René Wagner nun der siebte Profi-Trainer bei den Geißböcken. Da Friedhelm Funkel zwei Mal kam, erlebte der 23-Jährige sieben Trainerwechsel. Am Dienstag äußerte sich das Eigengewächs zur aktuellen Veränderung.

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Wenn Jan Thielmann gegen die Eintracht am Sonntag und die Woche darauf gegen Werder Bremen auflaufen wird, dann hat der 23-Jährige eine Ikone eingeholt. Lukas Podolski lief genau 181 Mal für die Geißböcke auf, Thielmann kommt bislang auf 179. Mit dem Karriere-Ende von Florian Kainz im kommenden Sommer wird Thielmann der dienstälteste aktive FC-Profi seine „Das sind natürlich schöne Fakten nebenbei. Ich fühle mich hier wohl, ich mag es hier zu spielen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Leute und der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich am FC hab“, sagte Thielmannam am Dienstag. „Deswegen schaue ich nicht auf die Zahlen und verlgieche mich nicht mit diversen Legenden, die noch einen großen Impact hatten. Bei mir steht nur der Zweitliga-Titel. Ich hoffe, es kommen noch einige dazu,“.
Auch, wenn sich der gebürtige Föhrener in der jüngeren Vergangenheit nicht immer mit jeder Position anfreunden konnte, die Rolle einer Kölner Identifikationsfigur ist durchaus möglich.
Und in seiner langen Zeit bei den Geißböcken hat Thielmann auch schon einige Trainerwechsel erlebt. René Wagner ist jetzt der siebte Coach, den der 23-Jährige erlebt (zwei Mal Friedhelm Funkel). „Ich glaube, ich kann mich recht schnell an Menschen gewöhnen“, sagt Thielmann. „Ich glaube, durch den Trainerwechsel erhofft man sich immer neuen, frischen Wind. Gerade Spieler, die hinten dran standen, haben jetzt vielleicht eine Chance. Deswegen ist man ein wenig sensibler, was die Trainingsinhalte angeht. Jeder bietet sich an und die Einheiten laufen gut. Es ist eine gute Qualität und gute Reaktion.“
Thielmann hat in seiner Zeit sowohl Trainer erlebt, die von extern kamen als nun auch einen Coach, der befördert wurde. „Beides gibt einen Impuls. Wenn man in eine Führungsrolle reinkommt, da hat man immer nochmal ja eine andere Verantwortung und andere Themenbereiche“, sagt der 23-Jährige und verweist auf angepasste Trainingsinhalte. „René macht nun schon die Übungen, die er für sinnvoll hält“, so das Eigengewächs weiter. „Man muss natürlich Sachen verändern und anpassen. Wir mussten an gewissen Stellschrauben drehen.“ Doch das ganz große Rad wird nun nicht bewegt, immerhin habe man ja durchaus auch Leistungen auf den Platz gebracht. Wagner sei laut Thielmann jedenfalls „sehr herzlich. Er hat immer ein offenes Ohr und einen guten Draht gerade zu den erfahrenen Spielern.“ Auf die richtige Mischung zwischen Erfahrung und jungen Spielern werde es ankommen.
Erfahrung bringt auch Thielmann auf den Platz. Und wenn es nach ihm geht bereits am Sonntag. Durch die lange Länderspielpause sei er jedenfalls fit und eine Startelfoption. Und die Marschroute ist klar: „Wir brauchen Punkte. Wir müssen nicht schön spielen. Wir müssen nicht Preise gewinnen für das schönste Tor. Auch, wenn Ragys Tor natürlich schön war. Wir brauchen Punkte und das ist uns allen bewusst“, sagt Thielmann, der auch um die Aufgabe weiß. Immerhin liebäugelt Frankfurt noch mit einem Platz im internationalen Geschäft. Doch die Eintracht sei eine Chance, um mit gutem Polster in die wichtigen Spiele gegen Bremen und St. Pauli zu gehen. „Wir sind noch in einer relativ komfortablen Position. Ich hoffe nicht, dass wir einen Feuerwehrmann brauchen“, sagt Thielmann – auch die hat der 23-Jährige beim FC oft genug erlebt.









































