So erlebten die FCB-Nachwuchsspieler die Audi Summer Tour | OneFootball

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·14. August 2026

So erlebten die FCB-Nachwuchsspieler die Audi Summer Tour

Artikelbild:So erlebten die FCB-Nachwuchsspieler die Audi Summer Tour

Noch im Dezember war der nächste Entwicklungsschritt für Tim Binder ungewiss: Eine Fußverletzung hatte den Traum rund um eine Wintervorbereitung bei den Profis zunächst ausgebremst. Statt sich für das Team von Cheftrainer Vincent Kompany empfehlen zu können, schuftete der damals 18-Jährige nach seiner OP in der Reha für sein Comeback (jetzt seine vergangene Saison mit unserer Serie Campus Stories verfolgen). Mit Erfolg: Gut ein halbes Jahr später steht Binder mit den Profis auf dem Rasen – zunächst beim ersten Testspiel in Wiesbaden, anschließend im Trainingslager am Tegernsee und auch bei der Audi Summer Tour in Asien. „Bleib geduldig, überstürze nichts. Glaub weiter an deine Chance“, würde Binder seinem jüngeren Ich heute mitgeben. Geduld, so sagt er selbst, habe er in dieser Zeit noch einmal ganz neu gelernt.

Premiere in Wiesbaden

Geholfen habe ihm dabei auch der enge Kontakt zur Säbener Straße während seiner Reha am Campus. Regelmäßig stand er im Austausch mit den Verantwortlichen der ersten Mannschaft. Als er zurückkehrte, durfte er direkt die letzten drei Wochen der vergangenen Saison mit dem Team absolvieren. „Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht außen vor bin. Als ich zurückgekommen bin und direkt wieder bei den Profis mitmachen durfte, war das für meinen Kopf sehr wertvoll.“ Im ersten Test gegen Wiesbaden folgte im Juli schließlich der nächste Schritt. Binder wusste erst mit Veröffentlichung der Kaderliste sicher, dass er dabei sein würde. Auf dem Platz legte er seine Nervosität schnell ab, holte einen Elfmeter heraus und sammelte seine ersten Minuten im Profiumfeld vor 12.000 Zuschauern.


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Nach dem Trainingslager am Tegernsee wurde auf der Asienreise aus dem ersten Reinschnuppern schließlich ein echtes Erlebnis. Neben Binder gehörten mit Bastian Assomo, Guido Della Rovere, Maycon Cardozo, Filip Pavić, Felipe Chávez, David Podar-Stiube und Vincent Manuba zahlreiche weitere Campus-Talente zum Tour-Aufgebot. Gerade diese gemeinsame Erfahrung machte das ungewohnte Umfeld für Binder ein Stück weit vertrauter. Gleichzeitig blieb das Drumherum außergewöhnlich: Für Binder war es die erste Reise nach Asien, und die Eindrücke aus Südkorea und Hongkong, die Fans, Hotels und großen Stadien machten die Tour auch abseits des Platzes besonders. „Wenn man mal einen Moment innehält, ist es schon sehr unwirklich, was da vor Ort alles passiert.“

Assomos besonderer Moment

Amateure-Stürmer Bastian Assomo erlebte seinen großen Moment direkt auf dem Platz. Beim Spiel gegen Jeju SK FC (2:1) erzielte er sein erstes Tor für die Profimannschaft – und konnte kaum glauben, was gerade passiert war: „Es war für mich überwältigend, schon in diesem jungen Alter bei der Tour dabei sein und spielen zu dürfen. Als ich dann auch noch das Tor gemacht habe, hat es sich surreal angefühlt. Diese Erfahrungen gemeinsam mit vielen anderen Campus-Talenten sammeln zu können, hilft mir auf dem weiteren Weg meiner Entwicklung.“ Binder kam in Jeju auf eine knappe halbe Stunde Spielzeit, durfte sich im zweiten Asien-Test gegen Aston Villa, den bislang stärksten Gegner seiner Karriere, aber über die volle Distanz beweisen. Die große Kulisse vor 38.000 Zuschauern blendete er dabei schnell aus. „Ich war eigentlich nur wegen meines Spiels aufgeregt. Das Drumherum habe ich auf dem Platz gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Dort 90 Minuten zu spielen und auch mal körperlich an die Grenze zu kommen, war eine sehr wichtige Erfahrung.“

Auch abseits des Rasens wuchs die Gruppe weiter zusammen. Die jungen Spieler verbrachten ihre freie Zeit gemeinsam, spielten Karten oder waren mit der Mannschaft unterwegs. In Hongkong stand unter anderem ein gemeinsames Essen mit dem gesamten Team auf dem Programm. Auch für Amateure-Mittelfeldspieler Guido Della Rovere war es die erste Summer Tour und eine wertvolle Erfahrung – nicht nur sportlich nach seiner langen Verletzungspause, sondern auch wegen des gemeinsamen Erlebnisses mit den anderen Nachwuchsspielern. „Solche Momente mit seinen Freunden zu teilen, ist natürlich außergewöhnlich. Wir haben die meiste Zeit außerhalb des Platzes als Campus-Gruppe verbracht und es sehr genossen“, so der Italiener. Gleichzeitig fühlten sich die Talente schnell als Teil der Gruppe: „Sowohl die Spieler als auch der Staff sind uns gegenüber immer sehr aufgeschlossen und machen auch ihre Scherze mit uns. Sie haben uns von Beginn an als fester Teil des Teams behandelt und versuchen stets, uns bestmöglich in die Mannschaft zu integrieren.“

Dieser Inhalt kann hier leider nicht dargestellt werden. Zum Anschauen kannst du die Website des FC Bayern München besuchen: Artikel auf fcbayern.com

Auch Binder fühlt sich gut im Team aufgenommen. Mit Luis Díaz verbindet ihn aufgrund des ähnlichen Spielstils eine besondere Nähe: Beide suchen gerne das Eins-gegen-Eins und gehen mit dem Ball ins Dribbling. „Von ihm kann ich sehr viel lernen.“ So schließt sich für den Außenbahnspieler vorerst ein Kreis, den er im Dezember noch nicht absehen konnte. Statt auf die nächste Chance warten zu müssen, durfte er sie auf einer internationalen Bühne nutzen – gemeinsam mit einer Gruppe von Campus-Talenten, die dieselben besonderen Erfahrungen teilten.

Jetzt Tims Weg der letzten Saison in unserer Serie Campus Stories verfolgen:

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