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·25. April 2026

"So hoch spielen wie möglich": Schroers vermeidet Bekenntnis

Artikelbild:"So hoch spielen wie möglich": Schroers vermeidet Bekenntnis

Seit neun Spielen ungeschlagen und acht dieser Partien gewonnen: Die Erfolgsserie von Alemannia Aachen setzte sich am Freitagabend auch gegen den MSV Duisburg durch, der mit 3:1 besiegt werden konnte. Einmal mehr war auch Mika Schroers vor dem Tor erfolgreich, doch ob er den Schwarz-Gelben auch in der kommenden Saison erhalten bleiben wird, ließ er offen.

Torrekord eingestellt

Mersad Selimbegovic hatte es nach Schlusspfiff eilig. Die Partie war gerade erst beendet, als Aachens Coach über das halbe Spielfeld in Richtung Torhüter Fotios Pseftis sprintete und ihn umarmte. "Er ist unser Held heute", sagte Selimbegovic anschließend bei "MagentaSport" und spielte damit auf die Doppelparade des 23-Jährigen in der 83. Minute an, als er beim Stand von 2:1 zweimal sensationell parierte. "Das ist unglaublich", konnte es Selimbegovic kaum fassen, schließlich hätte ein Gegentor in dieser Situation die Partie womöglich zugunsten der Zebras gekippt.


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Ebenfalls seinen Anteil am Sieg hatte Mika Schroers, der nach 32 Minuten mit einem Schlenzer aus fast 20 Metern das 1:0 erzielte. "Ich habe gesehen, dass der Torwart ein paar Meter vor dem Kasten steht. Und dann treffe ich ihn natürlich super", sagte der 24-Jährige über seinen 19. Saisontreffer. Damit stehen Schroers und Lars Gindorf nun bei 41 Toren in dieser Saison – und haben damit den Drittliga-Rekord von Dresdens Pascal Testroet und Justin Eilers aus der Saison 2015/16 eingestellt. "Das sagt alles über unsere Saison aus. Es sind aber noch drei Spiele zu gehen, und wir wollen natürlich weitermachen." Vieles spricht dafür, dass die beiden den Rekord noch überbieten werden.

Geht auch Schroers im Sommer?

Ab Sommer bricht das kongeniale Duo dann aber auseinander, da Gindorf erstmal zu Stammverein Hannover 96 zurückkehrt. Beim ebenfalls ausgeliehenen Schroers haben die Schwarz-Gelben zwar die Kaufoption gezogen und den 24-Jährigen mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Doch ob er diesen erfüllt, erscheint nach seiner bärenstarken Saison fraglich. Auf seine Zukunft angesprochen, betonte Schroers, dass er dazu noch "gar nichts sagen" könne. Er fühle sich zwar "unfassbar wohl" in Aachen und könne sich eine weitere Saison in Aachen auch "definitiv" vorstellen, "nichtsdestotrotz muss man sich im Sommer hinsetzen und fragen, was am meisten Sinn macht", vermied der Stürmer ein Bekenntnis. "Ich möchte natürlich so hoch spielen wie möglich und auch weiterkommen. So alt bin ich dann auch noch nicht."

Offizielle Anfragen würden zwar noch nicht vorliegen, wie Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi vor der Partie betonte, aber das dürfte sich in den nächsten Wochen ändern. Entsprechend gelte es, den "Moment zu genießen", so Selimbegovic, der seiner Mannschaft gleich zweieinhalb Tage freigab. "Das haben sich die Jungs verdient. Aber sie wissen auch, dass sie alle wieder bei 100 Prozent sein müssen, wenn die Woche startet. Denn wir sind noch nicht fertig." Gegen Hansa Rostock steht nächste Woche ein weiteres Heimspiel an – allerdings ohne Lamar Yarbrough, der zum fünften Mal Gelb gesehen hat.

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