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·2. März 2026
Sollte sich Rassismus-Eklat bewahrheiten: Mourinho droht Prestianni mit Rauswurf

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Im Hinspiel der Playoffs in der Champions League zwischen Benfica und Real Madrid kam es zu einem unschönen Vorfall. Direkt nach seinem Tor wurde Vinicius Jr. offenbar rassistisch beleidigt. Und zwar von Gegenspieler Gianluca Prestianni.
Seinerzeit wurde das Spiel für rund zehn Minuten unterbrochen. Im Endeffekt konnte ihm erst einmal nichts nachgewiesen werden, dennoch war die Aufregung berechtigterweise groß. In die Kritik geriet im Nachhinein auch Jose Mourinho, der den Vorfall herunterspielte und vieles relativierte.
Prestianni wurde für das Rückspiel gesperrt, die UEFA-Ermittlungen laufen derweil noch. Wie Jose Mourinho nun allerdings erklärte, wird der Argentinier nicht mehr unter ihm als Trainer spielen, sollten sich die Vorwürfe nach der Untersuchung der Disziplinargremien der UEFA bewahrheiten.
„Die Unschuldsvermutung ist ein Recht, aber ich muss viele ‚Wenns‘ voranstellen“, sagte Mourinho auf einer Pressekonferenz am Sonntag: „Als Bürger lehne ich jede Form von Vorurteilen oder Dummheit ab. Wenn, und ich wiederhole, wenn mein Spieler diese Grundsätze, meine und die von Benfica, nicht respektiert hat, ist seine Karriere unter einem Trainer namens José Mourinho und in einem Verein wie Benfica zu Ende.“

Foto: Getty Images
Vor dem Rückspiel legte Benfica noch Berufung gegen die Sperre ein, nahm Prestianni mit nach Madrid und ließ ihn dort mit dem Team im Stadion trainieren. Die Berufung wurde aber zurückgewiesen, er durfte nicht spielen. Aktuell werden noch diverse Aussagen ausgewertet, hinzu kommt, dass Stellungnahmen der Klubs und des Schiedsrichters abgegeben und ausgewertet werden. Noch könnte es also eine Weile dauern, bis endgültig Klarheit herrscht.









































