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·3. August 2026

Southampton: Deutscher Trainer erhielt Morddrohungen

Artikelbild:Southampton: Deutscher Trainer erhielt Morddrohungen

Tonda Eckert geht in seine zweite Saison beim FC Southampton. Nach der Spionageaffäre bekam der 33-jährige Trainer diverse Morddrohungen.

Eigentlich sollten sich Tonda Eckert und der FC Southampton in diesen Wochen auf den Start in die neue Premier-League-Saison vorbereiten. Auch wenn sich die Saints sportlich für das Playoff-Finale qualifizierten, wurde der FC Southampton nach einer Spionageaffäre von der englischen Fußball-Liga (EFL) disqualifiziert. Der 33-jährige Trainer geht die kommende Saison daher mit einem Punktabzug von vier Punkten an. Zudem könnten noch weitere Konsequenzen durch den englischen Fußballverband FA drohen.


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Morddrohungen – Folgen für alle Beteiligten

Im Gespräch mit dem „Kicker“ gab Eckert zu, dass er auch Morddrohungen erhielt: „Ja, das konnte auch nicht mehr ohne Polizei ablaufen. Ich möchte nicht auf Details eingehen, nur so viel: Mir wurde empfohlen, nicht mehr selbst zu fahren, sondern hinten im Auto zu sitzen. Das war sehr schwierig.“

Zudem gesteht Eckert ein, dass die Verantwortung alleine bei ihm liege und er dafür verantwortlich sei, dass so viele Menschen durch seine Entscheidung negativ betroffen waren – auch wenn er von den Regelunterschieden zwischen dem deutschen und englischen Fußball nichts wusste: „Ich wusste es nicht, nein. Ich habe es aber autorisiert, deshalb liegt die Gesamtverantwortung bei mir. Gerade in England sind in der Rolle des Managers viele Aufgaben gebündelt. Die Entscheidung war falsch und hatte riesige Folgen für Spieler, Fans und den Verein.“

Unterstützung aus der Mannschaft

Unterstützung erhielt der deutsche Trainer auch aus der eigenen Mannschaft – Léo Scienza sprach sich zuletzt im „Transfermarkt“-Interview deutlich für seinen Trainer aus: „Meine Meinung über ihn als Menschen hat sich überhaupt nicht verändert. Jeder macht Fehler, und am Ende muss man mit den Konsequenzen leben. Er hat offen mit uns darüber gesprochen und auch klar gesagt, dass er die Situation heute anders angehen würde. Natürlich waren wir enttäuscht und auch wütend – aber nicht auf ihn als Person. Unsere Enttäuschung galt der gesamten Situation und den Folgen, die sie für uns hatte. Für mich ist und bleibt er ein überragender Mensch und ein erstklassiger Fußballtrainer.“

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