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FC Red Bull Salzburg

·29. Mai 2026

Später Jubel über Frauen-Punktgewinn bei Sturm

Artikelbild:Später Jubel über Frauen-Punktgewinn bei Sturm

Zwischenzeitlichen Rückstand egalisiert, drittes Meistergruppen-Remis

 SK Sturm Graz vs. FC Red Bull Salzburg Frauen; 2:2 (0:0). Tore: Kustrin (68., 77.) bzw. Krassnig (48.), Lutz (90.+5)

Das goldene Händchen vom heute als „Bester Trainer der ADMIRAL Frauen Bundesliga“ ausgezeichneten Dusan Pavlovic ist mitentscheidend dafür, dass nicht nur die Liga-Torsperre endlich der Vergangenheit angehört, sondern unsere Mädels beim SK Sturm auch mit einem Punktgewinn diese Spielzeit abschließen. Während mit Katja Wienerroither eine Einwechselspielerin den zwischenzeitlichen Führungstreffer einleitet, verantwortet mit Valentina Lutz die nächste den Last-minute-Ausgleich zum 2:2 in Graz-Messendorf.


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Auszeichnungen & Spielbericht

Erst die Kür, dann die Pflicht: Dusan Pavlovic wurde vor der Partie als Trainer der Saison geehrt! Unser Übungsleiter führte seine Schützlinge bekanntlich nicht nur in die Meistergruppe, sondern auch sensationell ins ÖFB Frauen Cup-Finale. Dazu schaffte es Michaela Fischer bei der Wahl zur Torfrau der Saison als Dritte aufs Podest. Wahlberechtigt waren alle Kapitäninnen sowie Trainer und Sportliche Leiter der ADMIRAL Frauen Bundesliga. Wir gratulieren den beiden herzlich zu diesen Auszeichnungen!

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Danach rollte der Ball, zunächst in den Reihen der Steirerinnen – doch auch Torfrau Lara Ritter war früh auf Betriebstemperatur: Erst nach einem Wirnsberger-Tiefenlauf, dann gegen Keutz, in beiden Fällen wischte sie das Leder über die Querlatte. Mit Fortdauer des ersten Durchgangs kamen unsere Farben immer besser ins Spiel. Den ersten Nachweis verantwortete Julia Grünwald, danach kamen Tina Krassnig – nach einem hohen Ballgewinn – sowie Emelie Kobler, die nach einer Kombination am Ende einer Verwertungskette stand, dem Führungstreffer am nächsten. Das fehlende Zielwasser bedeutete zunächst aber, dass es torlos in die Kabinen ging.

Dieses Versäumnis wurde allerdings nur kurz nach dem Seitenwechsel nachgeholt! Katja Wienerroither brach auf der linken Außenbahn durch, ihre Hereingabe übernahm Tina Krassnig volley – 1:0, die zweimonatige Liga-Torsperre hatte ein Ende (48.)! Dieser zweite Abschnitt war deutlich chancenreicher als der erste, wobei neben Wienerroither auch ein Sturm-Joker entscheidende Akzente zu setzen wusste: Kustrin erbte die Kugel im Zuge einer Sturm-Mehrfachchance, sie bezwang Ritter aus spitzem Winkel (68.), wenige Minuten später per Lupfer (77.).

Plötzlich waren wir hinten. Ein Schlussfurioso, vergleichbar mit dem ersten Sturm-Gastspiel, brachte allerdings den Lohn für die Bemühungen: Nachdem Vina Crnoja, Christina Gierzinger und Sara Grabovac noch der Torschrei im Hals stecken geblieben war, erlöste uns Valentina Lutz, die im Nachschuss durch die Hosenträger von Sturm-Torhüterin Richter finalisierte und einen würdigen Schlusspunkt zu dieser denkwürdigen Saison setzte (90.+5).

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Statement

Wir haben ein richtig gutes Match gespielt und diesen Punkt hochverdient geholt, vielleicht wäre sogar mehr drinnen gewesen. Mit dem Ball haben wir die beste Partie in unserer Meistergruppe gemacht – das freut mich extrem, genau so kann man die Saison abschließen. Die Mädels konnten noch einmal zeigen, dass sie angekommen sind und den besten Teams in Österreich auf Augenhöhe begegnen können!

Dusan Pavlovic

Aufstellungen & Wechsel

SK Sturm Graz: Richter – Großgasteiger, Wattilete, Krejcova – Keutz (46. Kaiser), Krajinovic (58. Spieß), Maierhofer ©, Tragl (46. Weber), Steenberg-Hansen (69. Lillholm-Petersen) – Deutsch (46. Kustrin), Wirnsberger

FC Red Bull Salzburg Frauen: Ritter – Illinger, Akrap, Schirmbrand, L. Spinn – Orkic © (74. Lutz), Grabovac, Pamminger (59. Crnoja), Grünwald (68. D’Angelo) – Krassnig (68. Gierzinger), Kobler (46. Wienerroither)

Gelbe Karten: Steenberg-Hansen (51./Unsportlichkeit) bzw. keine

Zuschauer: 367

Schiedsrichterin: Lena Hirtl

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