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FC Red Bull Salzburg

·16. August 2026

Später Schock verhindert Auswärtssieg

Artikelbild:Später Schock verhindert Auswärtssieg

2:2-Remis in Unterzahl auf der Hohen Warte

Zur Sonntagsmatinee läuft bis zur 92. Minute alles nach Plan. Unsere Lieferinger führen nach Toren von Nico Masching und Kenneth Adejenughure bei der ambitionierten Vienna bereits mit 2:0, schlussendlich müssen wir uns in Unterzahl aber mit einem 2:2 zufriedengeben.

Spielbericht

Beim Titelmitfavoriten versteckten sich unsere Burschen vom Start weg nicht. Zwar war es die Enengl-Equipe, die in Person von Mittelfeldmann Marte die erste Duftmarke setzte, danach erarbeiteten sich allerdings unsere Farben ein Chancenplus, vornehmlich über Standards.


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Und nachdem ein Freistoß von Debütant Filip Matijasevic aus lukrativer Position abgewehrt worden war und Miha Matjasec sein Visier aus der zweiten Reihe noch nicht wunschgemäß eingestellt hatte, avancierte ein Ivanschitz-Corner zur logischen Führung: Nico Masching schraubte sich am Fünfereck hoch, seinen wuchtigen Kopfball erreichte Keeper Unger nur unzureichend – mit diesem 1:0 ging es auch in die Kabinen (34.).

Artikelbild:Später Schock verhindert Auswärtssieg

Mit jeweils elf Mann kehrten sowohl unsere Burschen als auch die Vienna zurück, wobei die personelle Gleichzahl lediglich von kurzer Dauer war: Matijasevic kassierte die Ampelkarte, indem er Gelb-belastet im Kampf um den Ball ausgerutscht und in den Gegenspieler gerauscht war (53.). Doch während die Hauptstädter sich dazu aufschwangen, Kapital daraus zu schlagen – Monschein und Jung verzeichneten erste Abschlüsse – konterten die Unsrigen. Mit Erfolg! Matjasec verteilte auf Kenneth Adejenughure, der einen Haken schlug, Unger eine erste Parade abrang und im Nachsetzen per Kopf finalisierte (62.) – ein Treffer des Willens zum 2:0!

Auch im Endspurt passierte einiges. Auf der einen Seite brillierte Keeper Nikola Sarcevic, er entschärfte einen Luxbacher-Freistoß gekonnt, auf der anderen blieb uns ein Strafstoß nach einem Bauer-Foul an Adejenughure verwehrt. Im Endspurt kam die Vienna noch einmal auf: Ein tückischer Rosenberger-Freistoß von der Seite flipperte ins Tor (90.+2), dann stocherte Soukouna einen Stangler über die Linie (90.+3). Wie gewonnen, so zerronnen. Wir „verlieren“ last minute trotz enorm beherzter Leistung mit 2:2.

Statement

Wir hatten eine Top-Energie auf dem Feld, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und sind sehr verdient in Führung gegangen. Unsere Mannschaft hat einem Aufstiegsaspiranten, einer sehr erfahrenen Truppe, in einem Heimspiel bei gefühlt 40 Grad riesige Probleme bereitet. Das war unser Ziel, gleichzeitig haben wir fußballerisch unser Spiel aufs Feld gebracht.   Was dann passiert, ist Mentalität. Inklusive Nachspielzeit haben wir fast 40 Minuten lang in Unterzahl agiert, bei diesen Temperaturen und einem Gegner, der in der Bringschuld war – Riesenrespekt an die Jungs, wie sie unterwegs waren! Es ist aber leider so, dass das Spiel erst zu Ende ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Wir hätten das Ding mit 3:0 klarmachen müssen, und das ist genau das Learning, das müssen wir für uns mitnehmen.

Danny Galm

Daten & Fakten

Aufstellungen & Wechsel

First Vienna FC: Unger – Bauer, Gruber (79. Edelhofer), Luckeneder (79. Gantschnig) – Prohart (66. Nagele), Marte, Jung (66. Anselm), Luxbacher ©, Rosenberger – Soukouna, Zimmermann (46. Monschein)

FC Liefering: Sarcevic – Hussauf ©, Masching, Pokorny, Zangerl – Riquelme, Matijasevic, Ivanschitz (82. Aleksic) – Matjasec (78. Traore), Adejenughure (82. Leles), Sulbaran (61. Nisic)

Gelbe Karten: Luxbacher (23./Foul) bzw. Matijasevic (46./Foul), Adejenughure (67./Foul)

Gelb-Rote Karte: Matijasevic (53./Foul)

Zuschauer: 1.716

Schiedsrichter: Stefan Ebner

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