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·21. August 2026
Spätes Eigentor schockt Mjällby: Salzburg verschafft sich klare Vorteile

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Red Bull Salzburg hat im Hinspiel der Europa-League-Play-offs einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Die Österreicher setzten sich bei Mjällby AIF mit 1:0 durch und gehen damit als klarer Favorit in das Rückspiel vor heimischer Kulisse.
Für die Schweden war die Niederlage besonders bitter, denn die Mannschaft verteidigte lange leidenschaftlich und kassierte den entscheidenden Treffer erst in der Nachspielzeit.
Von Beginn an übernahm Salzburg die Kontrolle über die Partie und drängte die Gastgeber tief in die eigene Hälfte. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Edmund Baidoo, dessen Abschluss jedoch kein Problem für Mjällby-Keeper Robin Wallinder darstellte.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich Wallinder zum stärksten Spieler seines Teams. Zunächst entschärfte er einen Versuch von Damir Redzic, anschließend verhinderte er mit mehreren starken Paraden gegen Dominik Schmid die Führung der Gäste.
Auch kurz vor der Pause rettete der Schlussmann seine Mannschaft, als Redzic nach einem starken Lauf frei vor ihm auftauchte. Da zudem ein Nachschuss geblockt wurde, ging es trotz der klaren Salzburger Überlegenheit mit einem 0:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Mjällby deutlich mutiger. Max Nielsen vergab kurz nach Wiederbeginn eine aussichtsreiche Möglichkeit zur überraschenden Führung, ehe auch Jeppe Kjaer und Olle Lindberg dem ersten Treffer nahe kamen.
Die Gastgeber sorgten nun häufiger für Entlastung und hatten ihre beste Chance nach einer Stunde. Tom Pettersson setzte einen Kopfball nach einer Ecke an die Latte und verpasste damit die Führung nur knapp.
Auf der anderen Seite blieb Salzburg gefährlich. Nach einer Ecke von Schmid musste ein Kopfball von Bartosz Mazurek sogar auf der Linie geklärt werden.
In der Schlussphase neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Mjällby verteidigte weiterhin engagiert und schien ein torloses Remis über die Zeit bringen zu können.
Doch in der Nachspielzeit fand Salzburg doch noch eine Lücke. Kamir Konate setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball scharf vor das Tor. Unter Druck von Sota Kitano versuchte Tom Pettersson zu klären, lenkte den Ball jedoch unglücklich ins eigene Netz.
Für den Verteidiger war es ein besonders bitterer Abend. Zuvor hatte er mit seinem Lattentreffer noch die beste Chance seines Teams auf dem Fuß beziehungsweise Kopf, ehe er in den letzten Sekunden zum Unglücksraben wurde.
Das späte Eigentor verändert die Ausgangslage erheblich. Während Mjällby lange auf ein respektables Unentschieden hoffen durfte, reist Salzburg nun mit einem knappen, aber wertvollen Vorsprung nach Österreich zurück.
Die Schweden benötigen im Rückspiel einen Sieg, um das Blatt noch zu wenden. Salzburg hingegen reicht bereits ein Remis, um die Qualifikation für die Ligaphase der Europa League perfekt zu machen.
Nach dem Spielverlauf wäre ein Unentschieden für Mjällby durchaus verdient gewesen. Doch Salzburg nutzte seine Überlegenheit letztlich doch noch aus und belohnte sich mit einem Last-Minute-Erfolg.
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