GazeteFutbol.de
·1. Februar 2026
Spalletti warnt vor Galatasaray: „Istanbul ist wie ein Strudel“ – Transfers, Onyedika-Update und Icardi-Vertragspoker

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·1. Februar 2026

Die Auslosung der UEFA Champions League-Playoff-Runde hat das Duell Galatasaray gegen Juventus Turin gebracht – Hinspiel in Istanbul, Rückspiel in Turin. Noch vor dem Spiel gegen Parma Calcio machte „Juve“Chefcoach Luciano Spalletti deutlich, dass das Kräftemessen mit den Gelb-Roten bereits in den Köpfen angekommen ist. Der Coach warnte vor der Atmosphäre in der Türkei und beschrieb die Reise an den Bosporus mit markanten Worten.
„Sie lieben den Fußball dort. Wenn man nach Istanbul fährt, um ein Spiel zu spielen, ist es, als würde man in einen Strudel eintauchen. Wir können es nicht vermeiden und wir müssen damit umgehen“, sagte Spalletti und lenkte den Fokus damit auf die mentale Vorbereitung, die in K.-o.-Spielen oft den Unterschied macht.
Gleichzeitig verwies der Trainer auf die Qualität im Angriff von Galatasaray. „Sie haben die Nummer 9. Osimhen ist destruktiv, Mauro Icardi ist einer der besten Torschützen, für die ich je gearbeitet habe“, so Spalletti. In dieser Einschätzung steckt nicht nur Respekt, sondern auch ein klarer Hinweis darauf, wo Juventus im Duell besonders wachsam sein will.
Für Galatasaray ist das Duell sportlich wie emotional aufgeladen: Heimspiel-Atmosphäre im RAMS Park, dazu die Erwartung, sich gegen einen europäischen Schwergewicht-Namen durchzusetzen. Genau diese Mischung aus Druck und Energie beschreibt Spalletti als Faktor, den man nicht wegmoderieren kann, sondern annehmen muss.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Parallel zur europäischen Bühne treibt Galatasaray seine Kaderplanung voran. Nach den Transfers von Noa Lang und Yasser Asprilla soll nun auch die dritte Verpflichtung stehen. Nach Informationen von Sabah unterschrieb Can Armando Güner einen Vertrag bei Galatasaray. Der Kontrakt soll mit der neuen Saison in Kraft treten, da der Vertrag des jungen Flügelspielers beim deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am Ende der Saison ausläuft.
Gleichzeitig laufen Gespräche, um den Wechsel bereits im Januar zu ermöglichen. Gladbach soll dafür 500.000 Euro verlangen. Galatasaray arbeitet daran, die Forderung zu drücken und plant den Transfer noch im Winter, falls die Summe auf 350.000 Euro sinkt. Andernfalls steht im Raum, dass am Saisonende eine Zahlung von rund 200.000 Euro fällig werden könnte.
Auch im Mittelfeld wird weiter gesucht. Raphael Onyedika, der als Kandidat auf der Liste von Galatasaray steht, zieht kurz vor dem Ende der Transferphase offenbar zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich. Während bei Pape Gueye noch keine Einigung mit FC Villarreal erzielt wurde, könnte sich die Lage bei Onyedika komplizieren.
Nach Angaben von Sky Sports haben der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt den nigerianischen Mittelfeldspieler auf dem Zettel, Wolfsburg soll bereits Gespräche mit dem FC Brügge aufgenommen haben. Als mögliche Ablöse wird ein Betrag von etwas über 20 Millionen Euro genannt – eine Größenordnung, die den Poker für alle Beteiligten verschärft.
Der Karriereweg des 2022 zum FC Brügge gewechselten Spielers führte über den FC Ebedei, FC Midtjylland und den FC Fredericia. In seiner Laufbahn kommt Onyedika in 278 Spielen auf 17 Tore und elf Vorlagen.
Während Spalletti den Namen Mauro Icardi als Schlüsselfigur hervorhebt, bleibt dessen Zukunft bei Galatasaray offen. Für den argentinischen Angreifer, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, gab es ein erneutes Treffen der Parteien – ohne Einigung. Laut Informationen der türkischen Tageszeitung Sabah forderte Icardi einen Zweijahresvertrag, während Galatasaray einen Einjahresvertrag bevorzugt.
Ein neues Treffen ist für Februar vorgesehen. Icardis sportliche Bilanz der Saison beträgt 29 Spiele, zehn Tore und zwei Assists – Zahlen, die die Bedeutung des Stürmers für die aktuelle Planung unterstreichen, gleichzeitig aber auch erklären, warum beide Seiten bei Laufzeit und Rahmenbedingungen hart verhandeln.
So entsteht vor dem großen europäischen Duell ein vielschichtiges Bild: Juventus denkt früh an die Reise nach Istanbul und warnt vor dem „Whirlpool“-Faktor der Fans, während Galatasaray sportlich und strukturell zugleich arbeitet – mit Transfers, Mittelfeld-Poker und der offenen Personalie Icardi. In dieser Gemengelage wird jedes Detail zum Baustein für die Wochen, in denen die Saison in der Champions League ihre Richtung bekommt.
Live









































