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·20. März 2026
Sperren, Verletzungen, Junioren-Pokal: U21-Trainer Evangelos Sbonias muss für Gütersloh improvisieren

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Daniel Mertens
20 März, 2026
Unterstützung aus der U19 ist für Evangelos Sbonias und sein Team an diesem Wochenende nicht in Sicht. Der Coach lässt die Personallage seiner U21 aber nicht als Ausrede gelten.

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Eigentlich hätte zumindest Ilias Elyazidi die angespannte Kader-Situation der U21 ein wenig verbessern können. Der Mittelfeld-Spieler wäre nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder eine Option für den Kader in Gütersloh gewesen. Elyazidi muss sein Comeback aufgrund einer Knöchel-Verletzung jedoch verschieben. Mit Yannick Mausehund und Safyan Toure fehlen zwei weitere Spieler in Gütersloh zudem gelbgesperrt. Rettung aus der U19 ist jedoch nicht in Sicht. Die FC-Junioren bestreiten am Sonntagmorgen ihr DFB-Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns als Verein und auch für die U19. Deshalb wird es Stand jetzt so sein, dass die Jungs dann auch da eingesetzt werden von der U19“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias.
Und so muss der Coach mit seinem verbliebenen Kader eine Aufstellung basteln, zumal angesichts der weiten Busanreise nach Gütersloh nicht von Verstärkungen aus dem Bundesliga-Kader auszugehen ist. Als Ausrede wollte Sbonias das aber auf keinen Fall gelten lassen: „Meine Erwartungshaltung ist immer die gleiche. Jungs, die hinten dran waren, müssen dann ihre Chance nutzen. Und Jungs, die bis jetzt noch nicht so liefern konnten, wie sie es sich vielleicht vorgestellt haben, müssen einfach da sein und ihre Gelegenheit nutzen. Da gibt es kein Lamentieren oder Ausreden. Das passt nicht zu uns, das wird es unter mir auch nicht geben.“
Dabei soll sich trotz des dünnen Aufgebots der Trend der letzten Wochen fortsetzen, in denen sich die U21 defensiv deutlich stabiler präsentierte. Setzte es bis Weihnachten desaströse 37 Gegentore in 18 Spielen (2,05 pro Spiel), waren es in den sieben Partien seither nur noch neun Treffer im FC-Kasten (1,28 pro Spiel). „Ich finde schon, dass wir da einen großen Schritt nach vorne gemacht haben“, konstatiert Sbonias, „wir haben deutlich bessere und stabilere defensive Abläufe.“ Das soll am Samstag mit dem FC Gütersloh auch eine Mannschaft zu spüren bekommen, die vor der Saison sogar zu den Geheimfavoriten auf die Meisterschaft zählte. Aktuell liegt der FCG mit 41 Zählern auf dem sechsten Platz der Tabelle, hat mit dem Aufstieg daher nichts mehr zu tun. Die U21 könnte derweil bei aktuell vier Punkten Rückstand mit einem Auswärtssieg den Anschluss an Gütersloh in der Tabelle schaffen.
Für den Trainer Evangelos Sbonias spielten solche Rechenspiele aber keine Rolle. Auch ein möglicher Sprung ins obere Tabellen-Drittel oder gar in die besten Fünf zum Saisonende sei nebensächlich: „Das ist nicht Gegenstand unserer täglichen Arbeit.“ Im Fokus stehe es, „dass wir unsere Jungs vorbereiten für unsere Lizenz-Mannschaft“. Gleichwohl betonte auch der Coach, dass es im letzten Schritt von der U21 zum Profi auch darum gehe, Ergebnisse zu liefern: „Individuelle Entwicklung gepaart mit Ergebnissen, das ist unsere Aufgabe, die wir täglich versuchen in Balance zu bringen.“ Am Samstag wird es spannend zu sehen, ob dem FC dies gelingen wird.









































