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·3. Februar 2026
St. Pauli zeitweise frech, Bayer zu cool: Leverkusen im Pokalhalbfinale!

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·3. Februar 2026

Der FC St. Pauli spielte am Dienstagabend im DFB-Pokal auswärts bei Bayer 04 Leverkusen. Die Kiezkicker aus Hamburg wollten der Werkself dabei ein Bein stellen und möglichst unangenehm agieren.
In der Liga hatte es Leverkusen schon schwer mit dem Klub aus Hamburg, daran wollte man bei St. Pauli jetzt anknüpfen. Zumal Leverkusen in den letzten Wochen nun auch nicht wirklich stabil agierte. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand muss sich definitiv fehlende Konstanz vorwerfen lassen.
Jetzt sollte also ein gutes Spiel abgeliefert werden, das Halbfinale im Pokal war schließlich das Ziel beider Mannschaften.
Direkt zu Beginn gab es die ersten Angriffe, die Potenzial hatten Martijn Kaars brachte den Ball erstmals halbwegs in Richtung Tor, da waren nicht einmal vier Minuten gespielt. St. Pauli erwischte einen sehr ordentlichen Start, Bayer brachte zunächst einmal nicht viel zustande. Mehr Ballbesitz hatte die Werkself, aber das reichte nicht, um sich entsprechend in Szene zu setzen.
Nach 17 Minuten blockte Karol Mets herausragend gegen Patrik Schick, nachdem der Klub aus Hamburg den Ball leichtfertig vertändelte. In der Folge blieb das Spiel recht ausgeglichen. Ein Fujita-Schuss wurde klar verzogen, Leverkusen spielte mitunter einfach zu unpräzise im letzten Drittel. Nach einer halben Stunde ließ sich konstatieren: Die Vorstöße von St. Pauli waren sehr interessant, Leverkusen schaffte es zu selten, Druckphasen zu initiieren.
Wenig später traf Martin Terrier mit einem schönen Volley zum 1:0 für Leverkusen. Nach einer eher undurchsichtigen Aktion konnte er den Ball eiskalt in das Netz jagen, das war ein Tor auf höchstem Niveau. Bis zur Pause gab es im Anschluss primär Probleme mit der Präzision, das 1:0 war auch der Pausenstand.

Foto: Getty Images
Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. St. Pauli war ordentlich, aber eben nicht konsequent genug und nicht so gut drauf, dass man Leverkusen hätte vor größere Probleme stellen können. Alejandro Grimaldo hatte mal eine technische Schwäche, aber nach etwas mehr als einer Stunde traf Patrik Schick zum 2:0 und machte den Deckel damit quasi drauf. Er traf Mac einer Garcia-Halbfeldflanke. Im Anschluss erhöhte St. Pauli das Risiko, Jonas Hofmann traf den Pfosten, die Dinge nahmen ihren Lauf.
Als schon die Nachspielzeit angezeigt wurde erzielte Hofmann dann noch das 3:0 für die Werskelf. Das war auch der Endstand in diesem Spiel.








































