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·12. Mai 2026
Steigt Energie Cottbus direkt auf? Historie als gutes Omen

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·12. Mai 2026

Erst vor zwei Jahren wieder aus der Regionalliga aufgestiegen, hat Energie Cottbus nun sehr gute Chancen, nach zwölf Jahren in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Die Historie der 3. Liga dient dabei als gutes Omen.
Die Ausgangslage vor dem Saisonfinale ist klar: Gewinnt Energie Cottbus am Samstag in Regensburg, ist der Aufstieg perfekt. Selbst ein Unentschieden würde reichen, wenn Duisburg nicht mit mindestens vier Toren Differenz gegen Köln gewinnt und Essen nicht mit neun Toren Differenz gegen Ulm als Sieger vom Platz geht. Energie hat somit alles in eigener Hand.
Und auch die Drittliga-Historie spricht für die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz. Denn noch nie ist eine Mannschaft, die vor dem letzten Spieltag auf dem zweiten direkten Aufstiegsplatz stand, nicht direkt aufgestiegen. Selbst, wenn dafür zwei Tore in der Nachspielzeit nötig waren. So geschehen beim VfL Osnabrück in der Saison 2022/23 im Duell mit Borussia Dortmund II.
Und wie sieht es dahinter aus? Auch die Mannschaften, die als Dritter in das Saisonfinale gegangen sind, schafften meistens die Qualifikation für die Relegation. Es gab nur zwei Ausnahmen. In der Saison 2012/13 zog der VfL Osnabrück noch am 1. FC Heidenheim vorbei und in der vergangenen Spielzeit verspielte Energie Cottbus den dritten Platz und musste den 1. FC Saarbrücken vorbeiziehen lassen.
Insgesamt also auch ein gutes Omen für den MSV Duisburg, während Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock – zumindest mit Blick auf die Historie – eher schlechte Karten haben. Doch bekanntlich ist die 3. Liga verrückt, sodass nicht ausgeschlossen ist, dass es in diesem Jahr ganz anders kommt. Im wildesten Szenario steigt Rot-Weiss Essen direkt auf, während Duisburg in die Relegation geht und Cottbus nur Vierter wird.







































