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·9. August 2026

Stimmen, Summen, Spekulationen – Das ist der aktuelle Stand bei Said El Mala

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Stimmen, Summen, Spekulationen – Das ist der aktuelle Stand bei Said El Mala

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Simon Bartsch

9 August, 2026

Im Testspiel gegen Real Sociedad zeigte Said El Mala eine engagierte und starke Leistung. Umso schmerzhafter wäre der Abschied aus Köln. Der ist nach wie vor möglich, genauso wie der Verbleib. Der Poker mit dem BVB geht unentwegt weiter für den 1. FC Köln: Das ist der Stand um Said El Mala.

Nach wie vor ist Said El Mala das bestimmende Thema im Transfersommer des 1. FC Köln. Der BVB soll das nächste Angebot vorbereiten, die Kölner bleiben bislang hart. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad

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Es waren gerade gut 60 Minuten im Testspiel der Geißböcke gegen Real Sociedad gespielt, da mögen sich auf der Stirn des einen oder anderen Fan Sorgesfalten ausgebreitet haben. Said El Mala sprintete einmal mehr unnachahmlich los, blieb aber seltsam im Rasen hängen, ließ sich anschließend zu Boden fallen und verließ humpelnd den Platz. Der Wechsel war allerdings bereits vorbereitet. Maik Afri Akumu stand zu diesem Zeitpunkt längst bereit und nach der Begegnung gab René Wagner auch Entwarnung und der Kölner Shootingstar den Fans fleißig Autogramme. Möglicherweise waren auch einige BVB-Bosse für einen kurzen Augenblick in Sorge. Denn dort ist das Interesse an dem Spieler bekanntlich mindestens genauso groß, wie bei den Anhängern. Nur, dass es bei der Borussia eben nicht um Autogramme oder Selfies geht, sondern um die fußballerischen Qualitäten, die man bei den Schwarzgelben gerne auf dem Rasen sehen würde. Dementsprechend wird tatsächlich gerade ein weiteres Angebot für den Spieler vorbereitet – dabei soll es sich aber nicht um ein „All-In-Angebot“ handeln.

Welche Summen sind im Gespräch?

Über die Höhe gibt es unterschiedliche Erzählweisen. Der „Express“ will von einem festen Ablöse von 48 Millionen Euro plus zwei Millionen leicht erreichbare Boni sowie weitere Millionen über Boni erfahren haben. Bei Sky-Reporter Patrick Berger sind es inklusive „gut erreichbarer“ Boni 50 Millionen. Wie sich diese zusammenstellen, soll laut „Sky“ dieses Wochenende geklärt werden. Dabei wolle der BVB die Schmerzgrenze von 50 Millionen nach wie vor nicht überbieten. Beim FC soll dem Vernehmen nach kein weiteres Angebot eingegangen sein. Das soll eben erst Anfang der Woche kommen.

Ob die kolportierten 50 Millionen wirklich den Ausschlag geben werden, ist aber nicht gesagt. „Das Preisschild ist eine Thematik, die von mir nie öffentlich kommuniziert wurde. Ich habe nie gesagt, dass es ein Preisschild gibt. Es gibt einen Bereich, in dem wir als 1. FC Köln sagen, dass wir uns unterhalten. Ob es dann zu einer Einigung kommt, lassen wir mal dahingestellt“, sagte Thomas Kessler am Samstag bei MagentaTV. „Wir fangen in ein paar Wochen an und der Markt bewegt sich. Wir kümmern uns auch noch um den einen oder anderen Neuzugang. Die Preisgestaltung ist flexibel je nach Anfrage. Wir sollten uns da nicht festlegen.“

„Ich bin völlig entspannt“

Kessler hatte in der Vergangenheit sehr wohl gesagt, dass man sich erst ab einer gewissen Summer unterhalten werde. Die 50 bis 55 Millionen von Brentford hatten diese Grenze ganz offensichtlich erreicht. Said El Mala bleibt weiterhin das Top-Thema rund um den FC und diesen Transfersommer. Kein Wunder, der Spieler könnte gleich in mehrerlei Hinsicht ein Transferschlüssel sein. Bleibt der Youngster, dürfte er eine entscheidende sportliche Rolle einnehmen, geht er, spült er viel Geld in die Effzeh-Kassen. Der Kölner Geschäftsführer wirkt alles andere als aufgeregt. „Am heutigen Tag, wo wir hier stehen in der Sonne von Müngersdorf, würde ich sagen: Ich bin völlig entspannt und ich gehe davon aus, dass er in der Bundesliga in diesem Jahr für den 1. FC Köln auf dem Platz steht“, sagte Kessler. „In der Phase, in der wir jetzt stecken, ist es völlig normal, dass wir viele Gerüchte haben und viel interpretiert wird – vor allem, wenn du einen Spieler wie Said in deinen Reihen hast, der natürlich Interesse auf dem Markt weckt.“

Über die möglichen Interessenten hüllt sich der Geschäftsführer in Schweigen. Dass der BVB aber einer davon ist, ist längst mehr als ein offenes Geheimnis. Und doch bleibt man in Köln extrem gelassen – vor allem, ob der Vertragssituation. „Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben“, sagte Kessler. „Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun. Der eine oder andere Club war an der Grenze dran, dass wir an den Tisch gegangen wären. Dann ist es aber nicht dazu gekommen.“

„Was dann passiert, können wir alle nicht beeinflussen“

Dem Vernehmen nach soll El Mala mit einem Wechsel aber mehr als liebäugeln. Das bedeutet aber nicht, dass er gedanklich schon an anderer Stelle unterwegs ist. „Der Junge gibt jeden Tag jedem das Gefühl, dass er mit keiner Silbe auch nur daran denkt, wegzugehen. Was dann passiert, das können wir alle nicht beeinflussen, außer vielleicht er selber und der Verein. Wir sind aktuell in der Position, dass Said bei uns ist“, sagte Wagner, den die Gerüchte „0,0 stören“. Ich kenne natürlich die Gründe nicht für Saids erwachsen werdenden Sommer. Aber wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass dabei so ein Said El Mala im Training und am Ende rauskommt, dann waren die Gerüchte sehr gut für uns, weil er aktuell ein Bild zeigt, das tadellos ist.“

Die Spur zu RB Leipzig ist aktuell nicht besonders heiß. In aller erster Linie, weil der Youngster sowohl bei Köln als auch in Dortmund seinen Wechselwunsch Richtung BVB hinterlegt hat. Zum anderen hält man die 50 Millionen bei RB dem Vernehmen nach für El Mala zu hoch gegriffen. Daran ändert auch der Verkauf von Yan Diomande nichts.


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