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·1. Februar 2026

Stimmen zum 0:2 in Bochum: „Wir haben zu viel zugelassen“

Artikelbild:Stimmen zum 0:2 in Bochum: „Wir haben zu viel zugelassen“

Der FC Schalke 04 findet im Jahr 2026 weiterhin nicht recht in die Spur. Nach zuvor zwei Unentschieden verloren die Königsblauen das kleine Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2. Nach dem Spiel machten Spieler und Verantwortliche nicht nur ihrem Ärger über Schiedsrichter Michael Bacher und den VAR Luft, sondern sprachen auch über die eigene Leistung.

„Wir haben heute zu viel zugelassen, gefühlt waren das sechs, sieben Schüsse, was für unsere Verhältnisse zu viel ist. Die beiden Tore haben wir dem Gegner geschenkt, weil wir in den Momenten schlafen. Ansonsten haben wir auch diesmal wieder Chancen kreiert, unsere Schlüsselmomente aber einfach unsauber gespielt“, fand Lorius Karius auf der Vereinshomepage klare Worte bezüglich der entscheidenden Versäumnisse, sah indes dennoch eine offene Partie: „Für mich war es auch nach dem 0:1 ein 50:50-Spiel, Bochum war für mein Gefühl nicht groß überlegen. Aber wir müssen wieder besser verteidigen und weniger zulassen.“


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Gänzlich unerwartet kommt für Karius die aktuelle Situation indes nicht. Der erfahrene Schlussmann ist aber überzeugt davon, zeitnah wieder in die Spur zu finden: „Uns war klar, dass es auch mal nicht so gut laufen kann, auch wenn sich niemand eine solche Phase wünscht. Trotzdem glaube ich an die Jungs, und bin sicher, dass wir gemeinsam wieder an die Grenze und darüber hinaus gehen können, und dann Spiele gewinnen. Am besten direkt nächste Woche gegen Dresden.“

Ljubicic und Muslic blicken nach vorne

Neuzugang Dejan Ljubicic hat sich seinen Einsatz „natürlich ganz anders vorgestellt, besonders mit dem schnellen Gegentreffer“, so der Mittelfeldmann, der eine Stärke aus der Vorrunde vermisste: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig im Spiel, haben schlecht verteidigt. Und das ist eben das, was diese Mannschaft im vergangenen Jahr ausgezeichnet hat.“

Auch Ljubicic richtete den Blick aber schnell nach vorne: „Nun müssen wir diese Niederlage gut analysieren und am nächsten Wochenende gegen Dresden ein anderes Gesicht zeigen.“

Trainer Miron Muslic, der die stabile Defensive der Vorrunde als „Fundament“ in Bochum vermisste, zeigte sich richtig kämpferisch und kündigte eine Antwort an: „Ich bin absolut überzeugt, dass die Jungs eine Reaktion zeigen werden. Die aktuelle Phase ist eine Herausforderung, aber davon haben wir schon einige in den vergangenen Monaten bewältigt. Ich bin mir sicher – wir schlagen zurück!“

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