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·8. März 2026
Stimmen zum 2:1 in Köln: „Glücklich über die drei Punkte, aber nicht wirklich zufrieden“

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Nach drei sieglosen Spielen inklusive dem Aus in der Champions League und wohl dem Ende aller leisen Meisterträume durfte Borussia Dortmund am Samstagabend wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Die Freude über den 2:1-Sieg beim 1. FC Köln fiel allerdings eher verhalten aus. Grund dafür war eine durchwachsene Vorstellung, die am Ende beinahe noch mit zwei weiteren Punktverlusten bestraft worden wäre.
Lars Ricken war alles andere als einverstanden damit, wie der BVB die Partie begonnen und dann trotz der kompletten zweiten Halbzeit in Überzahl in der Schlussphase noch arg ins Wanken geriet: „Die Kölner hatten schon nach fünf Minuten drei Ecken, dann kriegen wir eine Ecke und wissen gar nicht so richtig, warum wir führen. Das war schon keine gute Phase. Und mit einem Mann mehr muss man es eigentlich sicher über die Ziellinie kriegen“, so der auf der Vereinshomepage zitierte Geschäftsführer, dessen Fazit recht deutlich ausfiel: „Wir sind natürlich sehr glücklich über die drei Punkte, aber wirklich zufrieden sind wir nicht.“
Sebastian Kehl schloss sich mit ähnlichen Worten an und übte Kritik am Auftreten der Borussia: „Wir hätten das Spiel fast aus der Hand gegeben. Das kann nicht unser Anspruch sein“, konstatierte der Sportdirektor und forderte gleichzeitig wieder eine andere Herangehensweise: „Es geht darum, sich vor allem im Kopf immer wieder auf diese Aufgaben einzustellen. Das haben wir heute leider nicht über 90 Minuten geschafft und wurden dafür fast noch bestraft.“
Niko Kovac widersprach der BVB-Führung nicht und machte kein Geheimnis aus seiner Unzufriedenheit: „Wir haben heute ein Spiel gewonnen, das wir nicht gut gespielt haben – und dann darf der Trainer auch mal sauer sein“, verriet der BVB-Coach seinen Gemütszustand und bemängelte fehlende Basics: „Wir waren nicht scharf genug. Wenn jeder einen Meter weniger macht, dann fehlt dir irgendwo das Tackling, dann fehlt der Zweikampf, dann fehlt letzten Endes auch das, was du brauchst, um im Spiel zu bleiben.“

Foto: IMAGO
Auch die Profis waren weit davon entfernt, die Leistung in Köln schönzureden. Felix Nmecha betonte indes auch, dass sich die Bilanz in der Bundesliga unter dem Strich weiter sehen lassen kann: „Man darf jetzt aber nicht nur das Negative sehen. Wir haben bis jetzt in der Bundesliga zwei Spiele verloren. Es ist nicht so, dass wir es so schlecht machen in der Liga …“









































