BVBWLD.de
·18. Januar 2026
Stimmen zum 3:2 gegen St. Pauli: „Wir müssen das viel besser runterspielen“

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·18. Januar 2026

Borussia Dortmund hat nach dem 3:0 gegen Werder Bremen am Dienstag auch am Samstag gegen den FC St. Pauli drei Punkte eingefahren. Der 3:2-Erfolg gegen die Kiezkicker gelang aber erst spät durch einen Elfmetertreffer von Emre Can in der Nachspielzeit. Dass zuvor eine 2:0-Führung verspielt wurde, war nach der Partie natürlich auch ein Thema.
„Wie so oft in dieser Saison: eine Achterbahnfahrt. Wir müssen das viel besser runterspielen. Wir kassieren zwei Standardtore. Das darf uns nicht passieren“, übte Siegtorschütze Can Kritik und äußerte nicht zum ersten Mal die Hoffnung auf Besserung: „Das haben wir in dieser Saison oft gesagt. Ich hoffe, wir ziehen die Lehren daraus.“
Insgesamt überwog aber auch bei Can das Positive: „Am Ende haben wir gewonnen. Das ist das Wichtigste im Fußball. Was gibt es Schöneres, als in der letzten Minute, bei uns im Stadion, ein Tor zu schießen und dann hier die Emotionen zu erleben? Das ist unbeschreiblich.“
Waldemar Anton ärgerte sich über die Zurückhaltung nach dem scheinbar vorentscheidenden 2:0 und über die beiden Gegentore nach Standardsituationen, betonte aber auch die Überzeugung, auch spät noch gewinnen zu können: „Jeder, der ins Stadion kommt, weiß, was für eine Wucht wir entwickeln können. Wir haben bis zum letzten Moment daran geglaubt.“
Julian Brandt ging derweil etwas genauer auf die Phase nach dem zweiten Tor ein, als vieles falsch lief und kündigte an, die Probleme aufarbeiten zu wollen: „Wir waren sehr schlampig im Ballbesitz. Was wir heute nicht gut gemacht haben, war, das Spiel zu beruhigen. Wir haben uns gegenseitig in die Bredouille gebracht. Entweder kassieren wir kein Gegentor oder direkt zwei oder drei. Das sind sicherlich auch Themen, die wir schnell abstellen müssen.“
Trainer Niko Kovac war bis zum 2:0 zufrieden und nach der Schwächephase dann auch mit dem Willen, doch noch zu gewinnen: „Wir haben es verpasst, weiterhin auf dem Gaspedal zu bleiben. Dass es dann nochmal spannend wurde, lag auch an uns. Dass du am Ende das Ding ziehst, zeigt, dass die Mannschaft bis zum Ende den Glauben hat und es in der Nachspielzeit ausbügelt. Der Sieg ist für uns sehr wichtig gewesen.“









































