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·9. Juli 2026

Stimmt die Chemie? HSV-Coach Polzin zieht erstes Krüger-Fazit

Artikelbild:Stimmt die Chemie? HSV-Coach Polzin zieht erstes Krüger-Fazit

Seit dem 1. Juli hat der HSV eine neue Sportvorständin. Mit Kathleen Krüger trägt erstmals eine Frau die sportliche Gesamtverantwortung bei den Rothosen.

Nach vielen Jahren beim FC Bayern, zuletzt als Senior Leading Expert Sport Strategy & Development, soll die 41-Jährige die sportliche Zukunft des Bundesligisten an vorderster Front mitgestalten. Die ersten Eindrücke von Cheftrainer Merlin Polzin fallen dabei durchweg positiv aus.


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Im Gespräch mit Sky sprach der HSV-Coach über die Zusammenarbeit mit seiner neuen Vorgesetzten und ließ keinen Zweifel daran, dass die ersten Wochen vielversprechend verlaufen. Der Austausch sei „intensiv, sehr fokussiert und zielorientiert – bezogen auf das, was wir gemeinsam mit dem HSV vorhaben“, erklärte Polzin.

Besonders die zwischenmenschliche Komponente scheint dabei von Beginn an zu stimmen. „Sie hat ja selbst gesagt, dass sie sehr offen und warmherzig empfangen wurde. Das passiert aber auch nur, wenn man den Menschen selbst mit Offenheit begegnet. Deshalb ist es ein sehr positiver und angenehmer Austausch“, sagte der 35-Jährige. „Ich freue mich, dass wir die gemeinsame Arbeit jetzt starten können – nicht nur telefonisch oder in Meetings, sondern tagtäglich mit der Mannschaft und allen anderen.“

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Foto: IMAGO

Polzin und Krüger wollen HSV „insgesamt besser machen“

Krüger hatte bei ihrer Vorstellung bereits deutlich gemacht, dass sie sich nicht in die tägliche Arbeit des Trainerteams einmischen möchte. Auch auf der Ersatzbank während der Spiele wird sie künftig nicht Platz nehmen. „Das ist nicht mein Tanzbereich“, erklärte die neue Sportvorständin.

Gerade deshalb dürfte Polzin die ersten Gespräche als besonders wichtig empfunden haben. Schnell stellten beide Gemeinsamkeiten fest. „Gerade bei den Themen Kultur und Führung gab es viele Dinge, bei denen wir gemerkt haben, dass wir in die gleiche Richtung denken“, verriet der gebürtige Hamburger, der die jüngst ins Leben gerufene die Zusammenarbeit als gemeinsamen Lernprozess betrachtet. „Ich glaube, wir können uns gegenseitig besser machen. Das ist nicht nur das Ziel für die Mannschaft, sondern für uns als HSV insgesamt.“

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