Stimmung der Werder-Kabine kippt - Steffen im Fokus | OneFootball

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·14. Januar 2026

Stimmung der Werder-Kabine kippt - Steffen im Fokus

Artikelbild:Stimmung der Werder-Kabine kippt - Steffen im Fokus

Werder Bremen befindet sich derzeit in einer bedrohlichen Lage. Auch wenn der Auftritt beim BVB (0:3) über weite Strecken ordentlich war, stand am Ende wieder mal eine Niederlage - und wieder einmal schafften es die Grünweißen nicht, trotz teils hochkarätiger Chancen einen Treffer zu erzielen.

"Wir machen 60 Minuten lang ein richtig gutes Spiel, sind in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Aber wir müssen Tore schießen, das machen wir seit drei Spielen nicht und dann wird es halt schwierig", haderte Marco Friedl nach Abpfiff am Sky-Mikro.


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Die Bremer sind nun seit über 280 Spielminuten (also seit fast fünf Stunden) ohne Tor, stellen mit insgesamt 18 Toren nach 16 Spielen eine der harmlosesten Offensivreihen. Nur die Kellerkinder trafen noch weniger.

Die aktuelle Talfahrt beschäftigt die Profis des SVW. "Natürlich war die Stimmung schon mal besser", gab Justin Njinmah, der gegen den BVB mehrere gute Chancen vergab, zu. Wie die Deichstube berichtet, ist die Lage in der Kabine tatsächlich brenzlig - und das nicht nur aufgrund der ausbleibenden Ergebnisse. Demnach hänge der Haussegen in der Kabine "gewaltig schief" und es mehren sich im Team die Anzahl der Stimmen, die Horst Steffen kritisch sehen.

Es soll mehrere Spieler geben, die "seit Längerem mit ihrer persönlichen Rolle unzufrieden" sind. Dazu wurde Steffens Entscheidung, den beliebten Leo Bittencourt gegen den BVB nicht zu berücksichtigen, nicht gut aufgefasst, da sein Wort in der Kabine sehr geschätzt werde. Der Deutsch-Brasilianer soll selbst "großes Unverständnis" gezeigt haben, als er von seiner Ausbootung erfuhr.

Es zeigt: Steffen braucht dringend Tore und Ergebnisse, um sich aus dem Schlamassel zu befreien und das Narrativ wieder freundlicher werden zu lassen. Momentan ist Werder fünf Punkte vor den Abstiegsrängen - mit Frankfurt, Leverkusen und Hoffenheim warten als nächstes drei Teams mit internationalen Ambitionen.

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