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·6. Juni 2026

"Straßenfussballer" für die Viktoria: Köln holt Castelle

Artikelbild:"Straßenfussballer" für die Viktoria: Köln holt Castelle

Auf der Suche nach mehr Offensivpower ist Viktoria Köln beim Absteiger SSV Ulm fündig geworden und hat Niklas Castelle in die Domstadt gelockt. Der 23-jährige Angreifer kam einst ohne NLZ-Ausbildung in den Profifußball, wird von Viktorias Sportvorstand Franz Wunderlich als "Straßenfussballer" gepriesen und bringt ordentlich Erfahrung mit. 

Mehr Offensivpower für die Domstädter

Der Weg in den Profifußball ist mittlerweile klar vorgezeichnet, die meisten Spieler durchlaufen die Jugendabteilungen größerer Clubs und werden in deren Nachwuchsleistungszentren ausgebildet, ehe sie den Sprung in den bezahlten Fußball schaffen. Umso erfrischender, wenn es einmal anders läuft. So geschehen bei Niklas Castelle, seines Zeichens nun neuer Angreifer bei Viktoria Köln. Der 23-Jährige wechselt vom Absteiger SSV Ulm an den Rhein, bleibt der 3. Liga somit erhalten und wird vom Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich mit folgenden Worten begrüßt: "Niklas Castelle ist ein echter Straßenfussballer, der ohne NLZ-Ausbildung und aus der Landesliga kommend einen besonderen Weg in den Profifußball gemacht hat. Das sieht man auch auf dem Platz wo er dafür steht offensiv besondere Momente kreieren zu können. Mit seiner Dynamik im Dribbling, der technischen Qualität und dem Zug zum Tor war er ein Wunschspieler für unsere Offensive und wir sind überzeugt, dass er in unserem Spiel sein volles Potential entfalten kann."


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Von seinem Heimatverein VfL Senden kam Castelle einst über die Zweitvertretung des FC Schalke 04 zum SSV Ulm, der den Stürmer in der vergangenen Saison allerdings an Alemannia Aachen verlieh. Einen Einsatz für die Spatzen inbegriffen kam Castelle auf 27 Drittligaspiele, in denen ihm zwei Tore und zwei Vorlagen gelangen. Insgesamt weist er in seiner Vita auch noch fünf Spiele in der 2. Bundesliga (kein Treffer) sowie 63 Regionalligapartien (16 Tore und 16 Vorlagen) auf und bringt für sein Alter somit schon ordentlich Erfahrung mit. Die Kölner können weitere Offensivpower dabei gut gebrauchen, stellten sie mit 51 Treffern doch eine der ungefährlichsten Drittligaoffensiven in der abgelaufenen Spielzeit.

"Verein hat einen klaren Plan"

"Ich freue mich sehr auf die Zeit bei Viktoria. Der Verein hat einen klaren Plan, wie er Fußball spielen will. Ich bin überzeugt, dass der Spielstil, das familiäre Umfeld und die Professionalität im Verein mir die passenden Voraussetzungen für meine weitere Entwicklung bieten. Mit meinen Stärken am Ball und vor dem Tor hoffe ich auf viele besondere und erfolgreiche Momente im Viktoria-Trikot", freut sich Castelle auf seine neue Aufgabe und bringt vielleicht auch ein wenig Sttaßendussballer-Flair mit an den Höhenberg.

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