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·30. April 2026
Strategiewechsel in München! Bayern setzt künftig auf das Red-Bull-Modell

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·30. April 2026

Der FC Bayern richtet sich strategisch neu aus – und setzt dabei verstärkt auf ein Modell, das sich in Salzburg bereits bewährt hat. Mit der geplanten Verpflichtung von Dante als U23-Trainer schlagen die Münchner einen neuen Weg ein, der langfristig auch Auswirkungen auf die Profimannschaft haben könnte.
Seit dem Amtsantritt von Christoph Freund im Sommer 2023 ist ein klarer Trend erkennbar. Der Österreicher, der zuvor 17 Jahre lang bei RB Salzburg tätig war, bringt nicht nur ein ausgeprägtes Gespür für Talente mit, sondern auch eine klare Vorstellung davon, wie nachhaltige Entwicklung im Fußball funktionieren kann. Gemeinsam mit Sportvorstand Max Eberl treibt er diesen Ansatz nun auch beim FC Bayern voran.
Die Personalie Dante steht dabei sinnbildlich für die neue Marschroute. Der 42-Jährige, aktuell noch bei OGC Nizza aktiv, wird im Sommer seine aktive Karriere beenden und nahtlos ins Trainergeschäft wechseln. Alle notwendigen Lizenzen hat der ehemalige Bayern-Verteidiger bereits erworben – der Weg ist also bereitet.
Doch es geht um mehr als nur eine einzelne Trainerbesetzung. Laut der Sport BILD verstehen die Verantwortlichen an der Säbener Straße die Verpflichtung als „Startschuss“ für ein neues Konzept: Junge Trainer sollen gezielt aufgebaut werden – idealerweise mit Bayern-Vergangenheit.
Die Idee dahinter ist klar. Die U23 dient künftig nicht mehr nur der sportlichen Entwicklung von Spielern, sondern auch als Plattform für Trainer-Talente. Sie sollen hier erste Erfahrungen sammeln, sich weiterentwickeln und sich perspektivisch für höhere Aufgaben empfehlen.

Foto: IMAGO
Ein zentraler Punkt dieses Modells ist der bewusste Verzicht auf langfristige Kontinuität auf der Trainerposition der zweiten Mannschaft. Stattdessen soll der Posten als Sprungbrett dienen.
Genauso funktionierte das System bereits in Salzburg unter Freund. Beim Farmteam FC Liefering erhielten Trainer wie Oliver Glasner, Bo Svensson oder Matthias Jaissle früh Verantwortung und konnten sich für größere Aufgaben empfehlen.
Dieses Prinzip soll nun auch in München greifen. Die Bayern erhoffen sich davon nicht nur eine bessere Ausbildung von Trainern, sondern auch einen strategischen Vorteil durch deren Netzwerke und Identifikation mit dem Klub.
Der Strategiewechsel passt zu den jüngsten Entwicklungen am Campus. Mit Michael Wiesinger als neuem Leiter und der Neuausrichtung der U23 wird deutlich, dass der Nachwuchsbereich eine noch zentralere Rolle einnehmen soll.
Dante könnte dabei zur Schlüsselfigur werden – als erster Trainer, der dieses neue Modell verkörpert. Sollte das Konzept aufgehen, könnten künftig weitere Ex-Profis diesen Weg einschlagen und sich über die zweite Mannschaft für größere Aufgaben empfehlen.
Für den FC Bayern wäre das ein nachhaltiger Schritt in Richtung Zukunft. Oder anders gesagt: Die Münchner investieren nicht nur in Spieler – sondern zunehmend auch in ihre Trainer.









































