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·28. Januar 2026
Strukturelles Defizit – Muss der BVB im Sommer einen Leistungsträger verkaufen?

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·28. Januar 2026

Mit Justin Lerma (Independiente del Valle) und Kauã Prates (Cruzeiro Belo Horizonte), dessen Verpflichtung zeitnah auch offiziell perfekt sein soll, holt Borussia Dortmund im Sommer zwei Top-Talente aus Südamerika hinzu, die sich in der Bundesliga idealerweise zu internationalen Top-Spielern entwickeln sollen. Weitere Transferaktivitäten sind derweil nach jetzigem Stand nur in überschaubarem Umfang möglich.
Laut einem aktuellen Bericht der Sport Bild ist der BVB fast dazu gezwungen, im Sommer einen Leistungsträger teuer zu verkaufen, um selbst investieren zu können. Das Blatt nennt in diesem Zusammenhang Felix Nmecha als Kandidaten, der definitiv in der Premier League einen Markt hätte und für den sich unter anderem Manchester United und Tottenham Hotspur interessieren sollen.
Grund für die Notwendigkeit, stattliche Transfererlöse zu erzielen, sind die hohen Kosten für den Lizenzspielerbereich, die bei rund 200 Millionen Euro liegen sollen. Ohne außerplanmäßige Erlöse wie etwa im letzten Jahr durch den Verkauf von Jamie Gittens an den FC Chelsea soll ein strukturelles Defizit von etwa 20 Millionen Euro pro Saison entstehen, womit automatisch kaum Spielraum für teure Transferausgaben vorhanden wäre.
Mit dem zu erwartenden Abgang von Niklas Süle fällt zwar ein Top-Verdiener weg, doch gleichzeitig dürften Nico Schlotterbeck oder Karim Adeyemi im Falle der vom BVB angestrebten Verlängerung kaum weniger verdienen. Auch Emre Can steht, wenn auch zu geringeren Bezügen, vor einer Verlängerung, die unter ähnlichen Voraussetzungen bei Julian Brandt ebenso im Raum steht.
Kurzfristig wird sich der Gehaltsetat somit kaum nennenswert nach unten korrigieren lassen, während die Einnahmeseite nur über große sportliche Erfolge allen voran in der Champions League spürbar verbessert werden könnte. Auf den BVB wartet somit im Sommer kein einfacher Spagat, denn sollten alle umworbenen Akteure wie Schlotterbeck, Adeyemi oder Nmecha bleiben, wären kaum größere Investitionen drin.









































