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·11. August 2026

Studie zeigt: Das sind die größten Sünden der Bundesliga-Fans

Artikelbild:Studie zeigt: Das sind die größten Sünden der Bundesliga-Fans

Am 28. August startet die Bundesliga in die neue Saison. Doch was macht einen echten Fußballfan aus – und welche Verhaltensweisen sind unter Fans absolute No-Gos?

In einer deutschlandweiten Umfrage hat casino.at untersucht, was wahres Fandasein ausmacht, welche Fan-Typen besonders nerven und wie weit sie für ihren Verein gehen.


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Erfolgsfans nerven am meisten

Einem Verein nur dann die Daumen zu drücken, wenn er erfolgreich ist? 60,5 % der Befragten bezeichnen dieses Verhalten als eine der größten Fan-Sünden.

Fast jeder Dritte (32,4 %) sieht auch den Wechsel des Lieblingsvereins als absolutes No-Go. Auf Platz drei folgt mit 29 % das Tragen des Trikots des größten Rivalen.

Passend dazu sind Erfolgsfans auch die unbeliebteste Art von Fußballfan: 46,1 % der Befragten stören sich an ihnen. Besonders unbeliebt sind Erfolgsfans bei den Anhängern von Werder Bremen (68,9 %).

Treue in guten und schlechten Zeiten macht den echten Fan aus

85,8 % der Befragten finden, dass ein wahrer Fan seinen Verein sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten unterstützt.

Mit deutlichem Abstand folgen das Verfolgen der meisten Spiele (33,5 %) und die Überzeugung, niemals den Lieblingsverein zu wechseln (24,8 %).

Besonders wichtig ist Vereinstreue für die Generation X. 91,9 % sehen die Unterstützung in guten und schlechten Zeiten als entscheidendes Merkmal eines echten Fans. Bei der Gen Z sind es 86,8 %, bei den Millennials 84,1 %.

Unter den einzelnen Fangruppen sind Anhänger von Eintracht Frankfurt beim Vereinswechsel besonders konsequent: 37,7 % finden, dass ein echter Fan niemals den Verein wechseln sollte. Dahinter folgen Schalke-Fans mit 31 % und Fans des FC Bayern München mit 25,8 %.

Tor-Spoiler sorgen beim gemeinsamen Fußballschauen für den meisten Ärger

Wer Bundesliga gemeinsam mit anderen schaut, sollte vor allem eines vermeiden: ein Tor zu früh zu verraten. Das geben jedenfalls 48 % der Befragten an.

Vor allem die Gen Z reagiert empfindlich auf Tor-Spoiler. 54,5 % stört dieses Verhalten, verglichen mit 45,7 % der Millennials und 29,7 % der Generation X.

Auch der ständige Blick aufs Smartphone kommt nicht gut an: 40,6 % der Befragten stört es, wenn andere während eines Spiels ständig ihr Handy überprüfen. Gespräche in entscheidenden Spielsituationen sorgen bei 35,7 % für Ärger.

Für den eigenen Verein werden auch Schlaf und Geld geopfert

41,9 % der Befragten sind bereits eine ganze Nacht für ein Spiel wach geblieben, obwohl am nächsten Tag Arbeit oder Schule anstand.

Jeder Fünfte (20,4 %) ist bereits mehr als 500 Kilometer gereist, um seinen Verein bei einem Auswärtsspiel zu unterstützen. Fast ebenso viele (19,5 %) geben an, schon einmal Fanartikel gekauft zu haben, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten.

Auch der Arbeitsplatz hält einige Fans nicht vom Fußballschauen ab. Mehr als die Hälfte (50,4 %) hat bereits heimlich während der Arbeit ein Spiel verfolgt. Besonders häufig trifft das auf die Gen Z zu (53,2 %), gefolgt von Millennials (50,4 %) und der Generation X (43,2 %).

Unter den befragten Fans des VfB Stuttgart haben 59,1 % bereits heimlich bei der Arbeit Fußball geschaut. Bei Eintracht Frankfurt sind es 58,5 %.

Regional liegen die Hessen vorne: 55,6 % geben an, bereits heimlich während der Arbeit ein Spiel verfolgt zu haben. Dahinter folgen Bayern (54,5 %) und Baden-Württemberg (54 %).

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