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·7. Juni 2026

Sturm-Baustelle bleibt offen: Droht dem FC Bayern ein doppelter Transfer-K.o.?

Artikelbild:Sturm-Baustelle bleibt offen: Droht dem FC Bayern ein doppelter Transfer-K.o.?

Der FC Bayern sucht weiter nach Verstärkung für die Offensive – doch gleich bei zwei hochgehandelten Namen scheinen aktuell andere Klubs im Vorteil zu sein. Die Münchner müssen im Angriff weiter geduldig bleiben.

Junior Kroupi: England und Paris wohl vor Bayern


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Nach dem geplatzten Deal mit Anthony Gordon, der sich für den FC Barcelona entschieden hat, wurde Junior Eli Kroupi vom AFC Bournemouth als mögliche Alternative gehandelt. Der 19-jährige Franzose gilt als eines der spannendsten Offensiv-Talente Europas: flexibel einsetzbar im Zentrum, auf der Zehn und über die linke Seite, dazu mit zweistelliger Torquote in einer Topliga im Rücken.

Genau diese Mischung macht Kroupi aber zu einem Objekt der Begierde für die absolute finanzielle Elite. Aus England und Frankreich ist zu hören, dass sich ein Transferpoker vor allem zwischen dem FC Arsenal und Paris Saint-Germain anbahnt. Im Raum stehen Ablösesummen nahe der 100-Millionen-Marke – ein Niveau, auf dem der FC Bayern traditionell nur in absoluten Ausnahmefällen mitgeht. Entsprechend gering dürften die Chancen sein, dass Kroupi am Ende tatsächlich in München landet.

Dušan Vlahović: Top-Stürmer ablösefrei, aber Insel im Vorteil

Auf dem Papier klingt Dušan Vlahović wie der ideale Sturmkandidat: 24 Jahre alt, international erfahren, körperlich robust und im Sommer ablösefrei, weil sein Vertrag bei Juventus Turin ausläuft. Kein Wunder, dass der Serbe immer wieder im Umfeld des FC Bayern genannt wurde. Ein Deal ohne Ablöse würde die finanzielle Einstiegshürde zudem deutlich senken.

Trotzdem deutet aktuell vieles darauf hin, dass andere Klubs weiter sind. Aus England wird berichtet, dass der FC Chelsea zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehört und bereits direkten Kontakt zum Umfeld des Stürmers aufgenommen hat. Auch Newcastle United und Manchester United sollen Interesse zeigen. Vlahović soll Angebote aus Saudi-Arabien klar ablehnen – sein Fokus liegt demnach auf einer der großen europäischen Ligen, wobei ein Wechsel in die Premier League momentan als wahrscheinlichstes Szenario gilt.

Was der doppelte Dämpfer für Bayerns Sommerplanung bedeutet

Für den FC Bayern wäre ein doppelter Rückschlag bei Kroupi und Vlahović alles andere als ideal. Nach der verpassten Gordon-Verpflichtung könnte damit die Liste an „Plan A“-Optionen im Angriff weiter schrumpfen. Für die Münchner hieße das: Entweder intern stärker auf bestehende Stars wie Harry Kane und die Flügelbesetzung setzen – oder nochmals tiefer im Markt nach Optionen suchen, die sportlich ins Profil passen, aber finanziell realistischer zu realisieren sind.

Vor allem das Preisniveau bei Kroupi zeigt, wie hoch der Markt für junge Offensivspieler mit Top-Potenzial inzwischen liegt. Der Reiz eines ablösefreien Topstürmers wie Vlahović wiederum führt dazu, dass gleich mehrere finanzstarke Klubs aggressiv um ihn werben. Für Bayern steigt damit der Druck, kreative Lösungen zu finden – sei es über Deals mit aufstrebenden, noch nicht komplett veredelten Spielern oder über Transfers, bei denen Timing und Netzwerk wichtiger werden als das reine Höchstgebot.

  • Junior Eli Kroupi scheint eher in Richtung Arsenal oder PSG zu tendieren, bei kolportierten Summen nahe 100 Millionen Euro.
  • Dušan Vlahović ist zwar ablösefrei, steht aber vor allem bei Chelsea und weiteren Premier-League-Klubs hoch im Kurs.
  • Für den FC Bayern wächst das Risiko, bei mehreren Wunschkandidaten leer auszugehen und im Sturm auf alternative, weniger offensichtliche Lösungen ausweichen zu müssen.
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