DFB-Frauen
·1. Februar 2026
Stuttgart nur mit Remis, Sand an der Spitze

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Herbstmeister VfB Stuttgart hat durch ein 3:3 (1:2) gegen die SG 99 Andernach die Tabellenführung in der 2. Frauen-Bundesliga verloren. Neuer Spitzenreiter ist der SC Sand, der in seinem ersten Pflichtspiel des Jahres 2026 die Spitze zurückeroberte. Der SCS von Trainer Alexander Fischinger rückte am 15. Spieltag durch den 2:1 (2:0)-Auswärtserfolg bei der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg wieder auf Platz eins.
Pija Reininger (14.) und Milena Fischer (30.) legten für den SC Sand bereits im ersten Durchgang den Grundstein für den elften Saisonsieg. Zwar verkürzten die Wölfinnen kurz nach der Halbzeitpause durch Weronika Arasniewicz (46.). Zum Ausgleich reichte es für den VfL, der zwei Zähler vor der Abstiegszone rangiert, aber nicht mehr.
In Stuttgart sah es zunächst nicht danach aus, als könnte Andernach um Trainerin Isabelle Hawel etwas Zählbares einfahren. Nicole Billa (8.) und Daphina Redzepi (22.) brachten die Stuttgarterinnen mit zwei Treffern in Führung. Nachdem Lisa Kossmann (39.) noch im ersten Durchgang für Andernach verkürzte, stellte Leonie Krump (47.) kurz nach der Pause den Ausgleich her. Dank des Treffers von Kapitänin Magdalena Schumacher (74.) drehten die Gäste sogar zwischenzeitlich das Spiel. Die eingewechselte Rosa Rückert (81.) sicherte dem VfB aber zumindest noch das Unentschieden.
Mit einem unveränderten Rückstand auf den zweitplatzierten VfB Stuttgart folgen der SV Meppen und der 1. FSV Mainz 05 auf den Tabellenplätzen drei und vier. Das Gastspiel der Emsländerinnen in Mainz endete torlos 0:0. Durch das Unentschieden ging der SV Meppen erstmals seit sieben Begegnungen nicht mit der vollen Punktausbeute vom Feld. Das Team des SVM-Trainergespanns mit Katharina Börger und Thomas Pfannkuch liegt weiterhin zwei Zähler hinter einem Aufstiegsplatz zurück. Der Rückstand der Mainzerinnen beträgt nach dem torlosen Verfolgerduell nach wie vor fünf Punkte.
Die Formkurve des VfL Bochum zeigt indes weiterhin nach oben. Das 1:0 (1:0) gegen den FC Bayern München II war für das Team von Trainerin Kyra Malinowski der dritte Sieg aus den vergangenen vier Partien. Insgesamt haben die Bochumerinnen sieben Siege auf dem Konto. Gegen die Münchnerinnen machte Franziska Wenzel (11.) bereits in der Anfangsphase den Unterschied. Die Gelb-Rote Karte für VfL-Mittelfeldspielerin Emely Joester wegen einer Unsportlichkeit in der Nachspielzeit (90.+4) hatte keine Auswirkungen mehr auf das Ergebnis.
Einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenverbleib fuhr die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt ein. Das Nachwuchsteam des Frauen-Bundesligisten behielt gegen Schlusslicht und Mitkonkurrent VfR Schwarz-Weiß Warbeyen 1:0 (1:0) die Oberhand und verkürzte den Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf vier Punkte.
Mira Arouna (32.) sorgte mit ihrem Treffer für einen optimalen Einstand von Kim Fellhauer als neue Cheftrainerin. Die frühere Bundesligaspielerin (51 Einsätze für den SC Freiburg) trat bei der Eintracht die Nachfolge von Julia Šimić (nun Co-Trainerin des Schweizer Frauen-Nationalteams) an. Auch die späte Gelb-Rote Karte für Frankfurts Marie Kleemann wegen einer wiederholten Unsportlichkeit änderte nichts mehr am Ergebnis (90.+6).
Der FC Ingolstadt 04 zog in der Tabelle mit Aufsteiger FC Viktoria Berlin nach Punkten gleich. Die Schanzerinnen entschieden das direkte Duell in der Bundeshauptstadt 1:0 (1:0) für sich. Für den einzigen Treffer der Begegnung war Emma Kusch (33.) verantwortlich. Für das Team von Trainer Benjamin Stolte war es jahresübergreifend bereits der dritte Sieg in Serie. Dagegen verlor die Viktoria wertvollen Boden auf die Spitzenplätze.
Das Duell zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und Borussia Mönchengladbach konnte aufgrund der witterungsbedingten Unspielbarkeit des Platzes im Karl-Liebknecht-Stadion nicht wie geplant ausgetragen werden. Die Partie wurde bereits für Sonntag, 8. März (ab 14 Uhr), neu angesetzt.








































